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SEP sesam '''Migration ist ein Prozess zum Kopieren ausgewählter Sicherungssätze aus einem Medienpool''' (Quellpool, z.B. ''Festplatte'') '''auf einen anderen Medienpool''' (Ziel-Pool, z.B. ''Band''). Sie können die Sicherungssätze eines ausgewählten Sicherungsauftrags, einer Auftragsgruppe oder eines Clients für die Migration auswählen. Um die Migrations-Performance zu optimieren, können nur die Sicherungssätze mit dem Status ''erfolgreich'' oder ''mit Warnungen'' für die Migration ausgewählt werden, während die ''fehlerhaften'' oder nur ''teilweise wiederherstellbaren'' Sicherungssätze (die Daten aus abgebrochenen Sicherungen enthalten) nicht migriert werden können. Mit der Migration können Sie eine Disk-to-Disk-to-Tape(D2D2T)-Sicherungsstrategie einrichten, um Ihre Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten zu verkürzen, ältere Daten zur langfristigen Datenaufbewahrung auszulagern und für das Disaster Recovery vorzubereiten.
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SEP sesam '''Migration ist ein Prozess zum Kopieren ausgewählter Sicherungssätze aus einem Medienpool''' (Quellpool, z.B. ''Festplatte'') '''auf einen anderen Medienpool''' (Ziel-Pool, z.B. ''Band''). Sie können die Sicherungssätze eines ausgewählten Sicherungsauftrags, einer Auftragsgruppe oder eines Clients für die Migration auswählen. Um die Migrations-Performance zu optimieren, können Sie fehlerhafte Sicherungssätze nicht migrieren. Es ist möglich, ''Sicherungssätze mit Status erfolgreich'', ''Sicherungssätze mit Warnungen'' (Status ''erfolgreich'' oder ''mit Warnungen'') oder ''teilweise wiederherstellbare Sicherungssätze'' (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen) zu migrieren. <br /> Mit der Migration können Sie eine Disk-to-Disk-to-Tape(D2D2T)-Sicherungsstrategie einrichten, um Ihre Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten zu verkürzen, ältere Daten zur langfristigen Datenaufbewahrung auszulagern und für das Disaster Recovery vorzubereiten.
  
 
Sie können einen [[Special:MyLanguage/Creating_a_Schedule|Zeitplan]] für den Migrationsauftrag erstellen, so dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt und Datum startet oder ihn manuell aus der Menüleiste '''Aktivitäten''' -> '''Sofortstart''' -> '''Migration''' starten.
 
Sie können einen [[Special:MyLanguage/Creating_a_Schedule|Zeitplan]] für den Migrationsauftrag erstellen, so dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt und Datum startet oder ihn manuell aus der Menüleiste '''Aktivitäten''' -> '''Sofortstart''' -> '''Migration''' starten.

Latest revision as of 16:13, 8 November 2019

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Docs latest icon.png Willkommen in der aktuellsten Version der SEP sesam Dokumentation 4.4.2/4.4.3 Beefalo. Frühere Versionen der Dokumentation finden Sie hier: Dokumentationsarchiv.


Übersicht

SEP sesam Migration ist ein Prozess zum Kopieren ausgewählter Sicherungssätze aus einem Medienpool (Quellpool, z.B. Festplatte) auf einen anderen Medienpool (Ziel-Pool, z.B. Band). Sie können die Sicherungssätze eines ausgewählten Sicherungsauftrags, einer Auftragsgruppe oder eines Clients für die Migration auswählen. Um die Migrations-Performance zu optimieren, können Sie fehlerhafte Sicherungssätze nicht migrieren. Es ist möglich, Sicherungssätze mit Status erfolgreich, Sicherungssätze mit Warnungen (Status erfolgreich oder mit Warnungen) oder teilweise wiederherstellbare Sicherungssätze (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen) zu migrieren.
Mit der Migration können Sie eine Disk-to-Disk-to-Tape(D2D2T)-Sicherungsstrategie einrichten, um Ihre Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten zu verkürzen, ältere Daten zur langfristigen Datenaufbewahrung auszulagern und für das Disaster Recovery vorzubereiten.

Sie können einen Zeitplan für den Migrationsauftrag erstellen, so dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt und Datum startet oder ihn manuell aus der Menüleiste Aktivitäten -> Sofortstart -> Migration starten.

Die Konfiguration einer Migration beinhaltet folgende Schritte:

  1. Erstellen eines Migrationsauftrags durch Auswahl der gesicherten Daten, des Quell- und Zielmedienpools
  2. Erstellen eines Migrationszeitplans indem Sie angeben, wann Sie Ihre Daten migrieren möchten
  3. Erstellen eines Migrationstermins durch Überprüfung der Parameter des Migrationsauftrags und (optionalem) Setzen der Priorität

Voraussetzungen

  • Sie müssen mindestens zwei Medienpools in Ihrer SEP sesam Umgebung konfiguriert haben.
  • Sie müssen über Admininistrator-Benutzerrechte verfügen, um eine Migration durchführen zu können.

Konfiguration einer Migration

Schritt 1: Erstellen eines Migrationsauftrags

  1. Klicken Sie in der Auswahl -> Aufträge -> Migrationsaufträge auf Neuer Migrationsauftrag. Der Dialog Migrationsauftrag wird angezeigt.
  2. Migration task 4.4 de.jpg

  3. Geben Sie im Feld Name einen aussagekräftigen Namen für den Migrationsauftrag ein.
  4. Unter Parameter definieren Sie Folgendes:
    • Medienpool
      • Pool: Wählen Sie den Namen des Quellmedienpools, aus dem die Daten migriert werden sollen, z.B. source_mediapool.
      • Laufwerk: Wählen Sie optional die Laufwerksnummer des Laufwerks, mit dem die Daten gelesen werden sollen. Typischerweise verwenden Sie dies, wenn Sie zusätzliche Laufwerke konfiguriert haben und Sie dedizierte Laufwerke für Migrationsaufträge zuweisen möchten. Für Details siehe die Option Zweites Laufwerk erstellen (eingeführt in SEP sesam 4.4.3 Tigon) in Konfiguration eines Datenspeichers.
      • Interface: Geben Sie optional die Netzwerkschnittstelle des Servers an, über den die Datenübertragung erfolgen soll, z.B. den Namen des Remote Device Servers (RDS).
    • Ziel
      • Pool: Wählen Sie den Namen des Zielmedienpools, in den die Daten migriert werden sollen, z.B. target_mediapool.
      • Laufwerk: Wählen Sie optional die Laufwerksnummer des Laufwerks, mit dem die Daten geschrieben werden sollen. Typischerweise verwenden Sie dies, wenn Sie zusätzliche Laufwerke konfiguriert haben und Sie dedizierte Laufwerke für Migrationsaufträge zuweisen möchten. Für Details siehe die Option Zweites Laufwerk erstellen (eingeführt in SEP sesam 4.4.3 Tigon) in Konfiguration eines Datenspeichers.
      • Interface: Geben Sie optional die Netzwerkschnittstelle des Servers an, über den die Datenübertragung erfolgen soll, z.B. den Namen des Remote Device Servers (RDS).
    • Zeitrahmen
      • Um den Zeitrahmen der zu migrierenden Sicherungen zu definieren, können Sie entweder das Datum angeben oder die Option Relativer Sicherungstag wählen. Mit den Werten in den Feldern von/bis zum Relativen Sicherungstag definieren Sie die Anzahl der Tage in die Vergangenheit, die für die Datenmigration berücksichtigt werden. D.h. alle Daten im Quellmedienpool, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gesichert wurden, werden in den Zielpool migriert. Um beispielsweise alle Daten der letzten Woche einschließlich des aktuellen Sesam-Tages zu migrieren, wird der relative Sicherungstag auf -7 gesetzt, während Bis auf 0 gesetzt wird. Wollen Sie alle Daten der letzten 10 Tage migrieren, geben Sie den relativen Zeitraum von -10 bis 0 an.
      • In der Auswahlliste bezogen auf ist standardmäßig die Option Sesam Tage ausgewählt. Ein Sesam-Tag ist ein Sicherungstag, den Sie entsprechend Ihrer Sicherungsroutinen definieren. Beispielsweise können Ihre Sicherungen nach Mitternacht ausgeführt werden, wobei das Sicherungsdatum des Vortages erhalten bleibt. Der Sesam-Tag/Sicherungstag wird durch die im Termin NEWDAY eingestellte Zeit definiert. Details siehe SEPuler: SEP sesam Sicherungstag.
  5. Geben Sie unter Filter Folgendes an:
    • Sicherungsstatus: Wählen Sie den Sicherungsabschlussstatus der zu migrierenden Sicherungssätze: erfolgreich oder mit Warnungen (Standard), nur erfolgreich oder teilweise restaurierbar (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen).
    • Objekt: Wählen Sie eines der folgenden Objekte als Migrationsquelle aus.
      • Auftrag: Wenn Sie einen bestimmten Sicherungsauftrag als Quelle auswählen, wird nur dieser Auftrag innerhalb des definierten Zeitraums migriert.
      • Auftragsgruppe: Wenn Sie eine Auftragsgruppe als Quelle auswählen, werden nur die Sicherungsaufträge dieser Auftragsgruppe innerhalb des definierten Zeitraums migriert.
      • Client: Wenn Sie einen bestimmten Client auswählen, werden nur die Sicherungen für diesen Client innerhalb des definierten Zeitraums migriert.
    • Sicherungsmethode: Wählen Sie die Sicherungsmethode (COPY, FULL, DIFF, INC) der zu migrierenden Sicherungsdaten: C F D I G, wobei G die spezielle Sicherungsmethode Generation bedeutet. Mit der Sicherungsmethode G können Sie einen kompletten Sicherungszyklus in einem Schritt migrieren und erhalten so alles, was Sie für ein Disaster Recovery benötigen. Beispielsweise würde die Kombination der ausgewählten Sicherungsmethoden I und G innerhalb des angegebenen Zeitrahmens -1 bis 0 als Relativer Sicherungstag alle inkrementellen Sicherungen von gestern bis heute sowie alle abhängigen inkrementellen und differentiellen Sicherungen der jeweiligen Sicherungskette einschließlich der letzten zugehörigen Vollsicherung migrieren. Dies stellt sicher, dass alle erforderlichen Sicherungen auf den Speichermedien zur Verfügung stehen.
    • Anzahl Kopien: Wählen Sie aus, wie oft die gesicherten Daten migriert werden dürfen. Standard ist 0, was bedeutet, dass die Datenmigration unbegrenzt ist.
    • Migrierte Savesets nochmal kopieren: Wenn ausgewählt, kann ein bereits migrierter Sicherungssatz erneut migriert werden.
    • Spezialfilter
      • Startmedium: Optional können Sie nur ein Medium aus dem Quellmedienpool auswählen, das migriert werden soll. Sie sollten besonders darauf achten, dass eine Sicherungskette, die sich über mehrere Medien erstreckt, nicht unterbrochen wird. Wenn Sie nur ein Medium migrieren, werden nur die Sicherungen migriert, die auf diesem Medium gespeichert sind, unabhängig davon, ob sie zu einem umfangreicherem Sicherungssatz gehören oder nicht.
      • Saveset: Optional können Sie nur ein Sicherungssatz auswählen, der entsprechend seiner ID migriert werden soll.
  6. Aktivieren Sie (Standard) oder deaktivieren Sie die Checkbox Parallele Migration. Wenn ausgewählt, können Daten gleichzeitig mit mehreren Streams migriert werden, was die Migrationsgeschwindigkeit erhöht.
  7. Klicken Sie Speichern um den Migrationsauftrag zu sichern.

Schritt 2: Erstellen eines Migrationszeitplans

SEP sesam Zeitpläne stellen ein Framework zur Automatisierung der Auftragsausführung dar. Verschiedene Termine wie Sicherung, Migration, Replikation, Rücksicherung usw. können mit einem Zeitplan verknüpft und so konfiguriert werden, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden.

Ein Zeitplan definiert die Wiederholung eines Termins und kann nach Minuten, Stunden, Tagen, Monaten oder Jahren ausgeführt werden. Es kann eingestellt werden, dass es regelmäßig startet oder nur einmal ausgeführt wird. Ein Zeitplan kann für eine beliebige Anzahl von Terminen verwendet werden und die Termine eines bestimmten Auftrags (Sicherung, Rücksicherung, Migration, etc.) können in mehreren Zeitplänen konfiguriert werden. Alle Zeitpläne und zugehörigen Auftragsläufe werden in der Zeitzone des SEP sesam Servers konfiguriert und ausgeführt.

Es gibt immer einen vordefinierten Zeitplan: einen Tageswechsel (NEWDAY)-Zeitplan, der mit einem Tageswechsel verknüpft ist. SEP sesam verwendet den Tageswechsel, um seine Datenbank neu zu ordnen, eine ununterbrochene Aktivität der SEP sesam Prozesse zu ermöglichen und einen neuen Sicherungs-Tag zu definieren. Deaktivieren Sie nicht den Tageswechsel-Termin und löschen Sie nicht den Tageswechsel (NEWDAY)-Zeitplan, da SEP sesam sonst nicht mehr richtig funktioniert! Details finden Sie unter Tageswechsel.

Die Optionen zur Erstellung eines SEP sesam-Zeitplans unterscheiden sich je nach SEP sesam Version geringfügig. Version 4.4.3 bietet einige zusätzliche Optionen wie z.B. benutzerdefinierte Daten (eigener Kalender). Details zur Verwendung finden Sie unter Erstellen eines benutzer-definierten Kalenders.

> Erstellen eines Zeitplans mit v. 4.4.3

> Erstellen eines Zeitplans mit v. 4.4.2

SEP sesam v. 4.4.3

  1. In der Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne klicken Sie auf Neuer Zeitplan. Die Dialogbox neuer Zeitplan erscheint.
  2. Standardmäßig ist das Ausführen bereits aktiviert. Verwenden Sie diese Option, um den Zeitplan zu deaktivieren. Wenn Sie die Option Keine Ausführung aktivieren (vorher die Option Ausführen deaktivieren), werden alle Termine, die mit diesem Zeitplan verlinkt sind, deaktiviert. Der Zeitplan wird weiterhin als schattiert in der Liste der Zeitpläne angezeigt, aber die zugehörigen Jobs werden nicht ausgeführt. Sie können einen Zeitplan deaktivieren, wenn Sie eingeplante Auftragsläufe an bestimmten Tagen, z. B. an Feiertagen, ausschließen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines benutzer-definierten Kalenders.
  3. Tragen Sie im Feld Name den Namen des neuen Zeitplans ein.
  4. Geben Sie im Feld Start den Zeitraum und die Startzeit für den Zeitplan an. Klicken Sie auf die Pfeile im Datumsfeld, um einen Kalender anzuzeigen. Standardmäßig ist das aktuelle Datum bereits eingetragen. Geben Sie im nächsten Feld die Startzeit an, z.B. 18.30 Uhr. Alle Ereignisse, die sich auf diesen Zeitplan beziehen, werden zu dem durch diesen Parameter definierten Zeitpunkt gestartet. Beachten Sie, dass die tatsächliche Startzeit von der Prozessorauslastung des Systems abhängt. Zum Startzeitpunkt des Ereignisses wird jedes Ereignis an die Warteschlange übermittelt, wo es eventuell warten muss, bis Auftragsläufe mit höheren Prioritäten abgeschlossen sind. Für Auftragsläufe mit gleicher Priorität gilt die FIFO-Regel (first in first out).
  5. Wenn Ihr Zeitplan nur für einen begrenzten Zeitraum gültig sein soll, z.B. bis zum Ende des Jahres, aktivieren Sie die Option Ablaufdatum und geben Sie das Datum der Aussetzung ein. Der Zeitplan wird gelöscht, nachdem das Kriterium des Verfallsdatums erfüllt ist. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert und der Zeitplan wird auf Dauer wiederholt.
  6. Die Übersicht bietet eine Auswahl verschiedener Zeitparameter zur Konfiguration der Zeitintervalle für eingeplante Auftragsläufe. Auftragsläufe können einmal vorkommen oder täglich oder jährlich wiederholt werden. Sie können beispielsweise jeden Freitag um 18:00 Uhr eine Full-Sicherung einplanen. Wählen Sie aus den Reitern auf der linken Seite eine der folgenden Optionen aus:
    • Einmalig - keine Wiederholung, einmaliger Lauf
    • Täglich - Wiederholung nach Tagen, Stunden oder Minuten
    • wöchentlich - Wiederholung nach Wochen oder Wochentagen
    • monatlich - Wiederholung nach absoluten oder relativen Daten: 1./2. ... oder Mo. /Di. ...
    • jährlich - Wiederholung nach absoluten oder relativen Daten
    • benutzerdef. - Option zum Einrichten eines benutzerdefinierten Kalenders. Verfügbar ab SEP sesam v. 4.4.3. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines benutzer-definierten Kalenders.
  7. Unter Erweiterte Einstellungen können Sie Ihren Zeitplan weiter optimieren.
    • Verwenden Sie optional das Startzeitfenster, wenn Sie die maximal zulässige Startzeit für Ihren Termin festlegen wollen. Geben Sie die Startzeit in Tagen und/oder Stunden an. Wenn das Ereignis innerhalb dieses Zeitrahmens nicht ausgeführt werden kann, wird es überhaupt nicht ausgeführt. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, ist die zulässige Startzeit der Aufgabe nicht begrenzt und ein Auftragslauf kann jederzeit gestartet werden, wenn die Ressource verfügbar ist.
    • Sie können auch einen Zeitraum für die Wiederholung des Termins angeben. Markieren Sie das Feld Wiederholen und wählen Sie, wie oft (in Stunden und Minuten) die Aufgabe wiederholt werden soll. Verwenden Sie den Parameter Für die Dauer von, wenn Sie die Dauer des zu wiederholenden Termins (Tage und/oder Stunden) angeben wollen.
    • Optional können Sie die Zeitspanne angeben, nach der der geplante Termin abgebrochen wird, indem Sie das Kästchen vor der Option Ausführung abbrechen nach markieren und die Zeitspanne (in Tagen und/oder Stunden) nach der geplanten Startzeit des Termins angeben, nach der der Termin abgebrochen wird.

    Schedule-user defined 4.4.3 de.jpg

  8. Klicken Sie auf OK um den Zeitplan zu speichern.

SEP sesam v. 4.4.2

  1. In der Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne klicken Sie auf Neuer Zeitplan. Die Dialogbox neuer Zeitplan erscheint.
  2. Standardmäßig ist Ausführen bereits aktiviert. Verwenden Sie diese Option, um den Zeitplan zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn Sie die Ausführungsoption deaktivieren (Nein), wird der Zeitplan in der Liste der Zeitpläne weiterhin schattiert angezeigt, aber alle mit diesem Zeitplan verknüpften Ereignisse werden deaktiviert.
  3. Tragen Sie im Feld Name den Namen des neuen Zeitplans ein.
  4. Die Zyklus-Tabelle bietet eine Auswahl verschiedener Zeitparameter zur Konfiguration der Zeitintervalle für eingeplante Auftragsläufe. Auftragsläufe können einmal vorkommen oder täglich oder jährlich wiederkehren. Sie können beispielsweise jeden Freitag um 18:00 Uhr eine Full-Sicherung einplanen. Wählen Sie aus den Reitern auf der linken Seite eine der folgenden Optionen aus:
    • Einmalig - keine Wiederholung, einmaliger Lauf
    • Täglich - Wiederholung nach Tagen, Stunden oder Minuten
    • wöchentlich - Wiederholung nach Wochen oder Wochentagen
    • monatlich - Wiederholung nach absoluten oder relativen Daten: 1./2. ... oder Mo. /Di. ...
    • jährlich - Wiederholung nach absoluten oder relativen Daten
  5. Geben Sie unter Gültigkeitszeitraum den Zeitbereich für die Gültigkeit des Zeitplans an. Klicken Sie auf die Pfeile im Datumsfeld, um einen Kalender anzuzeigen.
    Standardmäßig ist das aktuelle Datum bereits im Feld Beginn eingetragen. Sie können ein beliebiges Datum als Startzeit für Ihren periodisch wiederkehrenden Termin angeben. Der Zeitplan wird erst nach dem angegebenen Datum aktiviert und kann nicht vor diesem Datum ausgeführt werden. Wenn Ihr Zeitplan nur für einen begrenzten Zeitraum gültig sein soll, z.B. ein halbes Jahr, markieren Sie das Feld Ende und geben Sie das Datum der Beendigung ein. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert und der Zeitplan wird auf Dauer wiederholt.
  6. Wählen Sie unter Startzeitraum die Startzeit für Ihren Zeitplan - alle Ereignisse, die sich auf diesen Zeitplan beziehen, werden zu dem durch diesen Parameter definierten Zeitpunkt gestartet. Beachten Sie, dass die tatsächliche Startzeit von der Prozessorauslastung des Systems abhängt. Zum Startzeitpunkt des Ereignisses wird jedes Ereignis an die Warteschlange übergeben, wo es eventuell warten muss, bis Auftragsläufe mit höherer Priorität abgeschlossen sind. Für Auftragsläufe mit gleicher Priorität gilt die FIFO-Regel (first in first out). Sie können die Startzeit auch durch die Angabe der Dauer einschränken. Diese Option gibt an, wie lange ein Ereignis in Tagen und/oder Stunden in der Warteschlange stehen kann. Wenn der Termin nicht innerhalb des Zeitrahmens ausgeführt werden kann, wird es überhaupt nicht ausgeführt.
  7. New schedule bck weekly de.jpg


  8. Klicken Sie auf OK um den Zeitplan zu speichern.

Schritt 3: Erstellen eines Migrationstermins

  1. Wählen Sie unter Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne den Zeitplan aus, für den Sie einen neuen Migrationstermin erstellen möchten, klicken Sie auf Neu (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ausgewählten Zeitplan) und klicken Sie auf Neuer Migrationstermin.
    Select new migration event 4.4 de.jpg
  2. Wählen Sie aus der Auswahlliste Auftrag den Namen des bereits konfigurierten Migrationsauftrags, für den Sie die Migration durchführen möchten.
  3. Legen Sie im Feld Priorität die Priorität Ihres Migrationstermins fest. Der SEPuler führt immer zuerst die Zeitpläne mit der höchsten Priorität aus. Die Standard-Priorität ist 1, welches die niedrigste Priorität ist (die höchste Priorität ist 99). Einzige Ausnahme sind Zeitpläne mit der Priorität 0, die alle anderen Prioritäten übersteuern und immer ausgeführt werden. Details finden Sie unter Priorisierung von Terminen. Sie können auch die Option Sperrtermin aktivieren. Diese Option sollte zusammen mit hoher Priorität für spezielle Termine genutzt werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden Termine gleichen Typs mit niedrigerer Priorität blockiert, so dass sichergestellt ist, dass die Sicherung auch dann verarbeitet wird, wenn andere Sicherungen zur gleichen Zeit geplant sind.
  4. Die Einstellungen unter Parameter und Filter wurden bei der Erstellung des ausgewählten Migrationsauftrags vordefiniert. Bei Bedarf können Sie diese Einstellungen ändern. Die Änderungen werden nur auf den aktuellen Migrationstermin angewendet und wirken sich nicht auf die in dem Migrationsauftrag festgelegten ursprünglichen Werte aus. Alle geänderten Werte (im Gegensatz zu den Einstellungen im Migrationsauftrag) werden beim erneuten Öffnen des Termins blau dargestellt. Das Kontrollkästchen Nach erfolgreicher Migration löschen setzt die EOL des Sicherungssatzes auf das Datum und Uhrzeit der erfolgreichen Migration. Der Quellsicherungssatz ist sofort nach der Migration löschbar. Die Sicherungssatz-EOL hat keine Auswirkung auf Sicherungssätze, die auf Bandmedien gespeichert sind.
    Migration event de.png
  5. Klicken Sie den OK-Knopf um Ihren Migrationstermin zu speichern.

Um den Status Ihres Migrationsauftrags zu überprüfen, gehen Sie zu Auswahl -> Job Status -> Migrationen und Replikationen. Migrationsaufträge werden namentlich mit Angaben zum Status, Start- und Endzeitpunkt sowie den für den Auftrag verwendeten Medienpools aufgelistet.

SEP Tip.png Hinweis
Ab Version 4.4.3 Grolar, können Sie die Option Migrationauftrag in den Eigenschaften eines Auftragtermins verwenden, um einen nachfolgenden Migrationsauftrag auszuwählen.

Siehe auch

Hinzufügen eines Auftrages zu einer AuftragsgruppeFollow up Events (Nachfolgetermine)