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Unter Vorbelegungen können Sie den Zugriff auf SEP sesam Online-Hilfe definieren, den UI-Modus ändern, den GUI-Font und die Tabellen anpassen, das Datumsformat festlegen, Aufbewahrungsfristen für Protokolle und Rücksicherungsaufträge festlegen, einige zusätzliche Einstellungen vornehmen, die Standardberechtigungen konfigurieren und die Einstellungen überprüfen.  
 
Unter Vorbelegungen können Sie den Zugriff auf SEP sesam Online-Hilfe definieren, den UI-Modus ändern, den GUI-Font und die Tabellen anpassen, das Datumsformat festlegen, Aufbewahrungsfristen für Protokolle und Rücksicherungsaufträge festlegen, einige zusätzliche Einstellungen vornehmen, die Standardberechtigungen konfigurieren und die Einstellungen überprüfen.  
  
'''''Reiter Allgemein'''''
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*{{anchor|Beefalo}}'''''UI Modus''''': Sie können zwischen verschiedenen UI-Modi wählen: ''Basis'', ''Fortgeschritten'' oder ''Experte''. Zum Beispiel macht der Basismodus die GUI für weniger erfahrene Benutzer einfacher, aber im Experten- und Fortgeschrittenenmodus stehen einige zusätzliche Optionen zur Verfügung, z.B. die Schaltfläche ''Expertenoptionen'' im Rücksicherungsassistenten.
 
*{{anchor|Beefalo}}'''''UI Modus''''': Sie können zwischen verschiedenen UI-Modi wählen: ''Basis'', ''Fortgeschritten'' oder ''Experte''. Zum Beispiel macht der Basismodus die GUI für weniger erfahrene Benutzer einfacher, aber im Experten- und Fortgeschrittenenmodus stehen einige zusätzliche Optionen zur Verfügung, z.B. die Schaltfläche ''Expertenoptionen'' im Rücksicherungsassistenten.
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'''''Reiter Aufbewahrungsfristen'''''  
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Sie können die Aufbewahrungsfrist in Tagen für ''SEP sesam Protokolldateien'', ''Lesbarkeitstests Protokolldateien'', ''Kalenderblatteinträge'' und ''Rücksicherungsaufträge'' einrichten. Die Aufbewahrungsfrist ist der Zeitraum, für den der SEP sesam bestimmte Daten beibehält. Sobald die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, werden die Daten aus der Datenbank entfernt und sind nicht mehr verfügbar. Klicken Sie auf die Pfeile, um die vordefinierte Aufbewahrungszeit pro Datei zu erhöhen oder zu verringern.
 
Sie können die Aufbewahrungsfrist in Tagen für ''SEP sesam Protokolldateien'', ''Lesbarkeitstests Protokolldateien'', ''Kalenderblatteinträge'' und ''Rücksicherungsaufträge'' einrichten. Die Aufbewahrungsfrist ist der Zeitraum, für den der SEP sesam bestimmte Daten beibehält. Sobald die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, werden die Daten aus der Datenbank entfernt und sind nicht mehr verfügbar. Klicken Sie auf die Pfeile, um die vordefinierte Aufbewahrungszeit pro Datei zu erhöhen oder zu verringern.
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Im Reiter ''Extras'' können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:
 
Im Reiter ''Extras'' können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:
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'''''Reiter Berechtigungen'''''  
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Sie können die Standardberechtigungen (ACLs) für alle Standorte der obersten Ebene konfigurieren, indem Sie einfach den entsprechenden Benutzer oder die entsprechende Gruppe (''ADMIN'', ''OPERATOR'', ''BACKUP'' oder ''RESTORE'') auswählen oder hinzufügen und den Zugriff (auf Standorte) pro Benutzer/Gruppe aktivieren oder deaktivieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von ACLs für einen bestimmten Standort oder Client finden Sie unter [[Special:MyLanguage/4_4_3_Grolar:Using_Access_Control_Lists|Verwendung von Zugriffskontrolllisten]].  
 
Sie können die Standardberechtigungen (ACLs) für alle Standorte der obersten Ebene konfigurieren, indem Sie einfach den entsprechenden Benutzer oder die entsprechende Gruppe (''ADMIN'', ''OPERATOR'', ''BACKUP'' oder ''RESTORE'') auswählen oder hinzufügen und den Zugriff (auf Standorte) pro Benutzer/Gruppe aktivieren oder deaktivieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von ACLs für einen bestimmten Standort oder Client finden Sie unter [[Special:MyLanguage/4_4_3_Grolar:Using_Access_Control_Lists|Verwendung von Zugriffskontrolllisten]].  
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'''''Reiter Einstellungen'''''
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Der Reiter ''Einstellungen'' zeigt eine Übersicht über alle internen GUI-Einstellungen. Sie können die Keys einfügen oder ändern, um beispielsweise um benutzerdefinierte Regeln für die Aufbewahrungsfristen einzurichten. Weitere Informationen finden Sie unter [[Special:MyLanguage/4_4_3_Beefalo:Managing_EOL#keys|Benutzerdefinierte Regeln für Aufbewahrungsfristen]].  
 
Der Reiter ''Einstellungen'' zeigt eine Übersicht über alle internen GUI-Einstellungen. Sie können die Keys einfügen oder ändern, um beispielsweise um benutzerdefinierte Regeln für die Aufbewahrungsfristen einzurichten. Weitere Informationen finden Sie unter [[Special:MyLanguage/4_4_3_Beefalo:Managing_EOL#keys|Benutzerdefinierte Regeln für Aufbewahrungsfristen]].  

Latest revision as of 15:55, 29 November 2019

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GUI-Konfigurationsoptionen

Sie können auf die Konfigurationsoptionen über die Menüleiste -> Konfiguration zugreifen. Die Konfiguration bietet verschiedene Einstellungen und Parameter, die das SEP sesam Look and Feel sowie das Verhalten definieren. Folgende Funktionen stehen in der Menüleiste unter Konfiguration zur Verfügung.

Configuration overview Beefalo de.jpg

Vorbelegungen

Unter Vorbelegungen können Sie den Zugriff auf SEP sesam Online-Hilfe definieren, den UI-Modus ändern, den GUI-Font und die Tabellen anpassen, das Datumsformat festlegen, Aufbewahrungsfristen für Protokolle und Rücksicherungsaufträge festlegen, einige zusätzliche Einstellungen vornehmen, die Standardberechtigungen konfigurieren und die Einstellungen überprüfen.

Reiter Allgemein

  • UI Modus: Sie können zwischen verschiedenen UI-Modi wählen: Basis, Fortgeschritten oder Experte. Zum Beispiel macht der Basismodus die GUI für weniger erfahrene Benutzer einfacher, aber im Experten- und Fortgeschrittenenmodus stehen einige zusätzliche Optionen zur Verfügung, z.B. die Schaltfläche Expertenoptionen im Rücksicherungsassistenten.
  • Filterpanel: Sie können wählen, dass Filterfelder nicht automatisch ausgeblendet werden, indem Sie die Option Filterpanels standardmäßig anzeigen aktivieren.
  • Hilfe: Standardmäßig ist die Option Link zur Web Hilfedatei gesetzt. Die Online-Hilfe ist auf die Hauptseite des SEP sesam Wiki eingestellt und bietet damit die aktuellste Version der Hilfethemen online. Mit der Schaltfläche Testen können Sie den Zugriff auf Hilfedateien überprüfen.

Defaults general Beefalo de.jpg

Reiter Schriftart und Tabellen

Sie können das Erscheinungsbild Ihrer SEP sesam GUI anpassen, indem Sie folgendes ändern:

  • Schriftart: Die vordefinierte GUI-Schriftart ist plain. Sie können die Schaltfläche Auswahl wählen, um die Standardschriftart, den Schriftstil und/oder die Größe zu ändern.
  • In Tabellen und Bäumen benutze Schriftart: Sie können die Standardschriftart (proportional) auf nicht proportionale (monospaced) ändern.
  • Zeilenschattierung: Sie können das Erscheinungsbild von GUI-Tabellen ändern, indem Sie eine der Zebrastreifentabelle aus der Dropdown-Liste auswählen.

Defaults fonts Beefalo de.jpg
Sie können die GUI jederzeit auf den SEP sesam Standard zurücksetzen.

Reiter Datenformate

Unter der Reiter Datenformate können Sie die Voreinstellung für das Datenformat sowie die Voreinstellung für die Datengrößeneinheit ändern. Die Datengröße kann entweder als Dezimalwert (KB, MB, GB, TB) oder Binärwert (KiB, MiB, GiB, TiB) angegeben werden. Details finden Sie unter Ändern der Datengrößeneinheit.

Defaults display format Beefalo de.jpg

Reiter Installation / Aktualisierung

Unter dem Reiter Installation / Aktualisierung können Sie den gewünschten Aktualisierungsmodus einstellen. Standardmäßig sucht SEP sesam automatisch nach Aktualisierungen (Updates und Service Packs) und aktualisiert seine Datenbank entsprechend, ohne das Aktualisierungen automatisch installiert werden. Ein Symbol (gelber ), das den Benutzer darüber informiert, dass eine Aktualisierung verfügbar ist, wird für den jeweiligen Client angezeigt. Beim Darüberfahren mit der Maus wird eine Benachrichtigung angezeigt, dass eine neue Version verfügbar ist. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung:

  • Keine Aktualisierungen laden oder installieren (Standard): Wenn diese Option ausgewählt ist, werden Aktualisierungen nicht automatisch heruntergeladen und installiert, wenn eine neue Version verfügbar ist.
  • Aktualisierungen automatisch laden, aber manuell installieren: Wenn diese Option ausgewählt ist, werden Aktualisierungen automatisch heruntergeladen, aber Sie müssen sie manuell installieren.
  • Aktualisierungen automatisch laden und installieren (bei Sesam Tageswechsel): Wenn diese Option ausgewählt ist, werden Aktualisierungen automatisch heruntergeladen und installiert, basierend auf SEP sesam Tageswechsel, wenn eine neue Version im SEP Download Center verfügbar ist.

Configuration install-update de.jpg

Reiter Aufbewahrungsfristen

Sie können die Aufbewahrungsfrist in Tagen für SEP sesam Protokolldateien, Lesbarkeitstests Protokolldateien, Kalenderblatteinträge und Rücksicherungsaufträge einrichten. Die Aufbewahrungsfrist ist der Zeitraum, für den der SEP sesam bestimmte Daten beibehält. Sobald die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, werden die Daten aus der Datenbank entfernt und sind nicht mehr verfügbar. Klicken Sie auf die Pfeile, um die vordefinierte Aufbewahrungszeit pro Datei zu erhöhen oder zu verringern.

  • SEP sesam Protokolldateien: Der Standardwert für die Aufbewahrung der SEP sesam-Protokolldateien beträgt 7 Tage.
  • Lesbarkeitstests Protokolldateien: Der Standardwert für die Aufbewahrung der Lesbarkeitsüberprüfungsprotokolldateien beträgt 2190 Tage.
  • Kalenderblatteinträge: Die Standard-Aufbewahrungszeit für alte Kalenderblatteinträge beträgt 35 Tage.
  • Rücksicherungsaufträge: Die Standard-Aufbewahrungszeit für alte Rücksicherungsaufträge beträgt 7 Tage.

Defaults retention periods Beefalo de.jpg

Reiter Extras

Im Reiter Extras können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:

  • Laufschrift für Warnhinweis "30 Tage Restlaufzeit der Maintenance Berechtigung" ausschalten: Sie können das Anzeigen des Warnhinweis über das anstehende Ablauf der Update Berechtigung ausschalten. Besteht keine Update-Berechtigung erscheint die Benachrichtigung nie. Nach der Installation eines Updates wird diese Option zurückgesetzt.
  • Auswahl von "abgebrochenen Sicherungen" im Rücksicherungsassistent ermöglichen: Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie eine Wiederherstellung aus unvollständigen, gebrochenen oder unterbrochenen Sicherungen im Rücksicherungsassistenten (Restore Wizard) durchführen. Diese werden standardmäßig nicht angeboten.
  • Anzahl der Tracelog-Zeilen: Der Standardwert für Tracelog-Zeilen ist 60. Klicken Sie auf die Pfeile, um die Anzahl der Zeilen zu erhöhen oder zu verringern.
  • RSS Nachrichten Abfrageintervall: Das Standardabfrageintervall für RSS-Benachrichtigung beträgt 720 Minuten. Klicken Sie auf die Pfeile, um das Abfrageintervall zu erhöhen oder zu verringern.
  • LIS Dateien komprimieren: Standardmäßig werden die LIS-Dateien nach 14 Tagen komprimiert. Wenn Sie dies nicht möchten, können Sie die Checkbox deaktivieren. Andernfalls können Sie die Anzahl der Tage ändern, nach denen die LIS-Dateien komprimiert werden.
  • Changed Block Tracking (CBT) global einschalten: Standardmäßig ist das CBT aktiviert, um eine Änderungsverfolgung bereitzustellen, wodurch Speicherplatz durch optimierte Blocklevel-Inkrementell- und Differenziellsicherungen von VMDKs reduziert wird. Beachten Sie, dass das Deaktivieren von CBT grundsätzlich Ihre Backup-Leistung beeinträchtigt und mehr Speicherplatz benötigt. Weitere Details finden Sie unter Changed Block Tracking (CBT).
  • Auftragsnamen-Vorlage: Wenn Sie eine Vorlage konfigurieren, wird der Name des Sicherungsauftrags automatisch generiert, wenn Sie neue Sicherungsaufträge anlegen. Beachten Sie, dass die Vorlage für alle Auftragstypen gilt, außer wenn ein Auftragstyp eine eigene Vorlage bereitstellt.

Defaults extras Beefalo de.jpg

Reiter Berechtigungen

Sie können die Standardberechtigungen (ACLs) für alle Standorte der obersten Ebene konfigurieren, indem Sie einfach den entsprechenden Benutzer oder die entsprechende Gruppe (ADMIN, OPERATOR, BACKUP oder RESTORE) auswählen oder hinzufügen und den Zugriff (auf Standorte) pro Benutzer/Gruppe aktivieren oder deaktivieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von ACLs für einen bestimmten Standort oder Client finden Sie unter Verwendung von Zugriffskontrolllisten.

Defaults permissions Beefalo de.jpg

Reiter Einstellungen

Der Reiter Einstellungen zeigt eine Übersicht über alle internen GUI-Einstellungen. Sie können die Keys einfügen oder ändern, um beispielsweise um benutzerdefinierte Regeln für die Aufbewahrungsfristen einzurichten. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerdefinierte Regeln für Aufbewahrungsfristen.

Defaults settings Beefalo de.jpg

Medientypen

Die Tabelle zeigt eine Auflistung aller in SEP sesam definierten Medientypen. Die in schwarzer Schrift erscheinenden Einträge sind die zur Zeit allgemein verwendeten Medientypen. Diese wurden schon bei der Installation von SEP sesam in der Datenbank hinterlegt und können im Gegensatz zu denen vom Benutzer angelegten Medientypen (grüne Schrift) weder gelöscht noch verändert werden.

  • Medientyp: SEP sesam interne Bezeichnung des Medientyps.
  • LW-Typ (Laufwerkstyp): SEP sesam interne Laufwerkstypen.
  • Kapazität: Zeigt die Speicherkapazität der zulässigen Medien und Laufwerkskombinationen an. Diese Kombination bestimmt, welche Medien in welche Laufwerke eingelegt werden können.

Media types Beefalo de.jpg

Befehle

Sie können eigene Befehle erstellen und definieren, um sie für verschiedene Aufgaben innerhalb der SEP sesam-Umgebung zu verwenden.

Bei der Konfiguration eines neuen Befehls definieren Sie folgendes:

  • Name: Geben Sie dem neuen Befehl einen Namen.
  • Client: Wählen Sie den Client, auf dem der Befehl ausgeführt werden soll.
  • Benutzer: Geben Sie den namen eines Benutzers mit ausreichendem Zugriff ein, um den Befehl auf dem Client auszuführen.
  • Befehl: Geben Sie den vollständigen Befehl an (und ggf. Parameter), z.B. eventlog.ps.

Configuration commands Beefalo de.jpg

Information sign.png Anmerkung
Bei der Definition Ihrer eigenen Befehle sollten die Sicherheitsmaßnahmen unter Zugriffsbeschränkung von Befehlsterminen beachtet werden.

Remote Server (nur bei Master GUI)

Dieser Menüpunkt dient der Serververwaltung im Master GUI. Dabei können sowohl SEP sesam-Server konfiguriert oder entfernt sowie neue Server dem System bekanntgemacht werden.

Information sign.png Anmerkung
Dieser Menüpunkt steht nur in der SEP sesam Version Master sesam zur Verfügung.
  • Servername: Name des zusätzlichen SEP sesam Servers im Netzwerk.
  • Verbindung: Zeigt an, ob sich der Server im Netzwerk befindet (grün = AN, rot = Unterbrochen, grau = AUS).
  • GUI Build: Zeigt die GUI-Version an.
  • Betriebssystem: Betriebssystem des SEP sesam Servers.

Remoteserver en.jpg

Die Master GUI ermöglicht die Administratorenkontrolle aller SEP sesam Server und Clients.

Bei der Neuanlage eines Servers in den SEP sesam Backup-Scheduler müssen zusätzliche Parameter eingestellt werden. Die Werte sind mit Standardwerten vorbelegt.

  • Servername: Geben Sie einen Namen für den zusätzlichen SEP sesam Server im Netzwerk ein.
  • Verbindung: Sie können die Verbindung EIN oder AUS schalten.
  • Betriebssystem: Betriebssystem des SEP sesam Servers.
  • RMI-Port: Definieren Sie die Portnummer für die Client-Server-Verbindung.
  • Bemerkung: Optional können Sie einen Kommentar hinzufügen.

Newremoteserver 4.0 de.jpg

Benutzerrechte

Dieser Menüpunkt ist nur zu sehen, wenn die Policy-basierte Authentifizierung aktiviert ist (Standard). Siehe Konfigurieren der Policy-basierenden Authentifizierung.

User permissions Beefalo de.jpg

Hier können Sie die Benutzerrechte konfigurieren. Optionen sind admin (die einzige Benutzerrolle mit voller Kontrolle über das SEP sesam), operator (überwacht den Sicherungsstatus des SEP sesam Servers), backup (darf nur Sicherungen starten) und restore (darf nur Rücksicherungen starten). Die Vergabe von Berechtigungen ist Benutzer- und Client-abhängig. Wenn ein nicht autorisierter Benutzer oder nicht autorisierter Client versucht, eine GUI-Verbindung herzustellen, wird diese abgelehnt.

New users permission Beefalo de.jpg

Anmerkung 1:

Falls die Namensauflösung für den angegebenen Client nicht vollständig ist (IP-Name und Reverse Lookup der IP-Adresse) wird die Verbindung ebenfalls abgelehnt!

Anmerkung 2: Alternativ kann das SEP sesam Programm sm_setup zur Vergabe der Benutzerrechte verwendet werden:

  • Benutzerrecht hinzufügen:
  • sm_setup allow_gui -u *|<Benutzer> -c *|<Client> -m admin|operator|restore
    
  • Benutzerrecht entfernen:
  • sm_setup disallow_gui -u *|<Benutzer> [-c *|<Client>] [-m *|admin|operator|restore]
    
  • Rechte für Benutzer oder Client einsehen:
  • sm_setup get_policy [-m user|client]
    

Berechtigungsverwaltung

Seit Version 4.4.3 bietet SEP sesam unterschiedliche Authentifizierungsmethoden, die sich gegenseitig ausschließen. Details finden Sie unter Über Authentifizierung und Autorisierung.

Je nachdem, welcher Authentifizierungsmodus aktiv ist, wird eine der folgenden Optionen angezeigt:

  • Die Policy-basierte Authentifizierung ist standardmäßig aktiviert. Sie können auf die Datenbank-basierte Authentifizierung umschalten, indem Sie im Fenster Berechtigungsverwaltung den Button Authentifizierung aktivieren betätigen. Entscheiden Sie sich die Datenbank-basierte Authentifizierung nicht zu aktivieren, bleibt die Policy-basierte Authentifizierung aktiviert. Die Policy-basierte Authentifizierung wird in Benutzerberechtigungen (siehe vorherige Menüoption) konfiguriert. Details finden Sie unter Konfigurieren der Policy-basierenden Authentifizierung..
  • Wenn Sie die Datenbank-basierte Authentifizierung aktivieren, werden nach Neustart des SEP sesam-GUI-Clients für die Berechtigungsverwaltung 5 Reiter angezeigt: Benutzer, Gruppen, Externe Gruppen, Quellen und Aktivierung. Sie können Benutzer erstellen, ihre Einstellungen ändern, z.B. einen Benutzer zur Gruppe hinzufügen oder aus der Gruppe entfernen, Benutzer löschen, externe Gruppen erstellen und die Authentifizierungsquellen für die LDAP/AD-Authentifizierung hinzufügen. Sie können aber auch die Datenbank-basierte Authentifizierung wieder deaktivieren. Details zur LDAP/AD-Authentifizierung finden Sie unter Konfigurieren der LDAP/AD Authentifizierung.
  • Authentication permission management Beefalo de.jpg

E-Mail Einstellungen

In den E-Mail-Einstellungen können verschiedene E-Mail-Konten eingeben werden, die zum Versand von Mails aus der SEP sesam Oberfläche oder auf der Kommandozeile verwendet werden können. Das Standard-E-Mail-Konto ist sesam.

Configuration email Beefalo de.jpg

Durch Klicken auf Neu wird folgendes Fenster geöffnet:

Email account Beefalo de.jpg

  • Account: Name des Accounts (unbedingt einzugeben)
  • Kunde: Name des Kunden
  • Absender: E-Mail Adresse des Absenders
  • SMTP server: Name oder IP-Adresse des Postausgangs-Servers des Kunden
  • SMTP Benutzer: Benutzername für den SMTP Server
  • Passwort: Passwort des Posteingangs-Servers. Notwendig, wenn der SMTP-Server eine Authentifizierung erfordert.
  • SMTP port: Optional können Sie den Port des SMTP-Servers angeben.
  • An: E-Mail Adresse des Empfängers
  • CC: E-Mail adresse für Kopie der Emails
  • BCC: E-Mail Adresse für Kopie der Emails - ohne Anzeige beim Empfänger
  • SSL: Optional auszuwählen, um sicher mit dem SMTP-Server über SSL oder TLS zu verbinden.

Wenn kein SMTP-Benutzername angegeben ist, wird davon ausgegangen, dass am SMTP-Server keine Berechtigung erforderlich ist.

Schnittstellen

Benutzerschnittstellen sind konfigurierbare Programme, um Systemadministratoren die Möglichkeit zu geben, eigene Befehle erstellen und ausführen zu können. Die Schnittstellen können verwendet werden, um zusätzliche Aktionen auszuführen, z.B. das Exportieren einer Datenbank, das Neustarten einer Datenbank und das Versenden von E-Mails. Folgende Schnittstellen stehen zur Verfügung: pre (sbc_pre), post (sbc_post), alarm (sm_alarm), disaster (sm_disaster) und notify (sm_notify). Die Pre-/Post-Schnittstelle kann Rückwirkung auf die Ausführung von Sicherungen haben. Die Prozeduren sollten nicht zu lange laufen, da sie den Ablauf einer Sicherung verzögern können.

Interfaces pre Beefalo de.jpg

Benutzerschnittstellen können mit einem beliebigen Texteditor programmiert werden. Um eine Schnittstelle zu verwenden, wählen Sie aus dem Menü Schnittstelle Menü die Schnittstelle aus, die Sie aktivieren möchten. Wenn Sie eine Pre-/Post-Schnittstelle konfigurieren, müssen Sie auch einen Client auswählen, da diese beiden Schnittstellen für jeden Client einzeln angelegt werden und nur für den ausgewählten Client ausgeführt werden. Das Schnittstellen-Skriptfenster wird geöffnet, so dass Sie die gewünschte Aktion konfigurieren können. Sobald Sie fertig sind, klicken Sie auf Speichern, um die Schnittstelle zu aktivieren. Die Schnittstelle wird im Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam gespeichert. Details finden Sie unter Pre- und Post-Skripte verwenden.

Alternativ können Sie die Benutzerschnittstelle mit den im SEP sesam-Verzeichnis <SESAM_ROOT>/skel/templates verfügbaren Vorlagen aktivieren. Um eine Schnittstelle zu aktivieren, kopieren Sie die entsprechende Vorlagendatei in das Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam. Die Vorlagen sind nun aktiv und werden auf dem Client ausgeführt.

SEP sesam Schnittstellen senden Nachrichten per E-Mail, wenn die E-Mail-Konfiguration gesetzt ist. Der Standard-Account ist sesam. Details finden Sie unter Konfigurieren der E-Mail-Benachrichtigung.

SEP sesam ermöglicht es Pre-, Post-, Alarm-, Notify- und Disaster-Schnittstellen in Skripten zu kombiniert.

Interfaces pre edit Beefalo de.jpg

PRE-Schnittstelle

Vor dem Start einer Sicherung kann der Benutzer mehrere spezielle Aktionen angeben, die vor und während der Backup-Aktivität ausgeführt werden. Beispielsweise kann das System Nachrichten generieren, die den Benutzer informieren, ob die Sicherung erfolgreich abgeschlossen wurde oder nicht. Sie können End-/Start-Programmbefehle oder vorbereitende Aktionen in den Datenbanken (z.B. Stoppen der Datenbank) ausführen lassen, die Sie sichern möchten. Diese Aktionen können innerhalb der PRE-Schnittstelle definiert werden.

POST-Schnittstelle

Nach Beendigung einer Sicherung können am Client ebenfalls spezielle Maßnahmen (z.B. Mitteilungen, Beenden/Starten von Programmen, Datenbanken reaktivieren) notwendig sein. Diese Aktionen können mit Hilfe der Post-Schnittstelle frei programmiert werden.

Alarm-Schnittstelle

Das SEP sesam System erfordert im Normalbetrieb nach erfolgter Einrichtung aller Clients und Sicherungsaufträge abgesehen von den Rücksicherungen keinerlei Administration. Treten Funktionsstörungen wie z.B. Misslingen einer Sicherung auf, so wird dieses Ereignis automatisch an die Alarm-Schnittstelle übergeben. Die Schnittstelle ist für die Filterung der gewünschten Meldungen und deren Weiterleitung an zuständige Personen programmierbar.

If a license violation has occurred and the alarm interface is activated, an email with the license violation information is sent to the SEP sesam account. The license violations occur when you exceed the conditions set in your license, such as the maximum volume size, the maximum number of configured clients, not licensed backup task types (e.g., BSR), etc. The 16th day upon receiving the violation alarm SEP sesam backups are temporarily stopped until the issue is fixed, while the restores are still available. To avoid license violations, review your license; go to SEP sesam GUI -> Help -> License info. For details, see License administration.

Information sign.png Anmerkung
Bitte verwenden Sie in den Prozeduren keine Kommandos, die auf eine Bestätigung warten (OK-Buttons etc.). Solche Kommandos können z.B. während der Nacht die Fortführung der betroffenen Sicherung blockieren.
Notify-Schnittstelle

Analog gibt es für erfolgreich verlaufene Sicherungen und Rücksicherungen in sm_notify eine Prozedur, die nach Bedarf programmiert werden kann.

Disaster-Schnittstelle

Als Disaster wird hier die Zerstörung des SEP sesam-Servers selbst und seiner Daten verstanden. Die SEP sesam Disaster Schnittstelle muss richtig konfiguriert sein, um den Disaster Recovery Prozess durchzuführen. Um einen möglichen Ausfall des SEP sesam Servers vorzubereiten, muss eine Selbstsicherung der SEP sesam Installation durchgeführt werden. Details zur Vorbereitung finden Sie unter SEP sesam Server Disaster Recovery.

Die Disaster Schnittstselle sendet eine E-Mail mit einer Beschreibung des Wiederherstellungsverfahrens im Katastrophenfall und einem Anhang, der die SEP sesam Datenbank mit allen wichtigen Daten für das Disaster Recovery enthält. Das Schnittstellen-Template sm_disaster befindet sich unter:

  • Linux: <SESAM_BIN>/skel/templates/sm_disaster
  • Windows: <SESAM_BIN>/skel/templates/sm_disaster.ps1

Alternativ zur Bearbeitung der Schnittstellen in der GUI kann die Disaster-Template-Datei auch nach SESAM_BIN>/bin/sesam/sm_disaster kopiert und an die Bedürfnisse der jeweiligen Umgebung angepasst werden. Details finden Sie unter SEP sesam Server Disaster Recovery.

Siehe auch

Verwendung von ZugriffskontrolllistenÜber Authentifizierung und AutorisierungVerwendung von Pre und Post SkriptenKonfigurieren der E-Mail-BenachrichtigungSEP sesam Server Disaster Recovery


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