Replikation

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Docs latest icon.png Willkommen in der aktuellsten Version der SEP sesam Dokumentation 4.4.2/4.4.3 Beefalo. Frühere Versionen der Dokumentation finden Sie hier: Dokumentation Archiv.


Übersicht

Die SEP sesam Replikation wurde entwickelt, um Daten zwischen SEP sesam Remote Device Servern (RDS) konsistent zu replizieren, welche auch SEP sesam Server sein können. Dies ist sowohl in Bezug auf die Redundanz bei der Disaster Recovery als auch bei der Bereitstellung einer zusätzlichen Quelle für die normale Datenrücksicherung von Vorteil. Die SEP sesam Replikation wird zusammen mit der Si3 zielseitigen Deduplizierung verwendet, einer Inline-Daten-Deduplizierungslösung auf Blockebene, die Daten direkt vom SEP sesam Server oder Remote Device Server (RDS) auf die Sicherungsmedien schreibt. Das Speichern nur einer Instanz der Daten auf Sicherungsmedien führt zu einer geringeren Menge an Daten, die auf dem Speicher gesichert werden. Die SEP Si3 zielseiteige Deduplizierung ist einfach zu konfigurieren und einsatzbereit, indem Sie den Datenspeichertyp SEP Si3 Deduplication Store auswählen. Details finden Sie unter Konfiguration eines Si3 Deduplication Store. In Kombination mit der SEP sesam Replikation bietet es schnellere Sicherungszyklen und eine gesteigerte SEP sesam Performance.

Die SEP sesam Replikation sucht nur nach neuen Datenblöcken auf dem Quellmedienpool und repliziert diese Änderungen nach einem definierten Zeitplan in den Zielmedienpool. Replikation bedeutet, dass nur geänderte Datenblöcke über ein Netzwerk gesendet und auf den Zielserver gesichert werden. Dies reduziert die über das Netzwerk übertragenen Daten und gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Netzwerknutzung durch die Planung der Replikation zu kontrollieren. Für die Replikation werden nur die Sicherungssätze mit den Status erfolgreich und mit Warnung ausgewählt, während die fehlerhaften und nur teilweise rücksicherbaren Sicherungssätze (die Daten aus abgebrochenen Sicherungen enthalten) nicht in das Replikationsverfahren einbezogen werden.

Beachten Sie, dass die SEP sesam Replikation von n SEP sesam RDS (oder SEP sesam Servern) auf m SEP sesam RDS (oder SEP sesam Server) durchgeführt werden kann.

Ab V. 4.4.3. Tigon ist es möglich, mit Hilfe von Initial Seed (Erstbefüllung) einen neuen Si3 Deduplication Store für die Replikation einzurichten. Details finden Sie unter Befüllen eines Si3 Deduplication Store.

Information sign.png Anmerkung
Wenn Sie SEP sesam V. 4.4.2 verwenden, beachten Sie die Einschränkungen in Bezug auf Abhängigkeit der Replikationssicherungssätze bzgl. Eigenschaften und dem Vorhandensein der Quell-(Original-)Sicherungssätze: die EOL (End-of-Life) der replizierten Sicherungssätze ist identisch mit der EOL des Quellmedienpools. Wenn also ein Sicherungssatz aus dem Quellmedienpool gelöscht wird, wird er auch aus dem Zielpool der Replikation gelöscht. Es wird empfohlen, auf die neueste Version zu aktualisieren, die dieses Problem löst.


SEP Warning.png Achtung
Zweiwege-Synchronisation von Si3 Deduplication Store in V. 4.4.2.

Die letzte SEP sesam Aktualisierung behebt den folgenden schwerwiegenden Fehler, der bei der Replikation von V. 4.4.2 auftritt: Statt einer einseitigen Datenspeichersynchronisation, die Sicherungssätze aus dem Zieldatenspeicher der Replikation löscht, wenn dieselben Sicherungssätze aus dem Quelldatenspeicher gelöscht wurden, synchronisiert SEP sesam auch den Replikationsdatenspeicher umgekehrt. Das Löschen eines Si3-Replikationsdatenspeichers führt daher zum Löschen der entsprechenden Sicherungssätze aus dem Quelldatenspeicher! Um unerwünschten Datenverlust zu vermeiden, löschen Sie Ihren Ziel-Replikationsdatenspeicher erst nach der Aktualisierung auf die neueste Version, die dieses Problem behebt. Falls Sie einen Replikationzieldatenspeicher mit V. 4.4.2 löschen müssen, wenden Sie sich an den SEP-Support unter support@sep.de und fragen Sie nach einer Anleitung.

Voraussetzungen

SEP sesam repliziert Daten zwischen einem SEP sesam Server und einem RDS oder zwischen zwei RDS. Daher müssen auf einem SEP sesam Server entweder zwei RDS oder ein RDS zusätzlich zum SEP sesam Server für die Replikation konfiguriert werden. Weitere Informationen zur Installation von RDS finden Sie unter Wie richte ich einen Remote Device Server ein.

Da ein SEP sesam Server auch ein Device Server ist, zeigen die folgenden Anweisungen, wie Sie die Replikation zwischen einem SEP sesam Server und RDS konfigurieren, wobei der SEP sesam Server immer durch RDS ersetzt werden kann.

Um die Replikation nutzen zu können, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sowohl auf dem SEP sesam Server als auch auf dem (oder den) RDS muss die gleiche SEP sesam Version ≥ 4.4.2 installiert sein. Beachten Sie, dass Sie mehr als ein RDS haben können, aber deren SEP sesam Version muss mit der SEP sesam Server Version übereinstimmen. Überprüfen Sie die Hardware Anforderungen auf dem SEP sesam Server oder dem RDS.
  • Java muss auf dem RDS und auf den Deduplizierungs-Clients installiert sein. Details zur benötigten Java Version finden Sie unter Java Kompatibilitäts-Matrix.
  • Für jeden Si3T-Knoten (SEP sesam Server oder Remote Device Server) ist eine gültige Replikationslizenz Si3R erforderlich.
  • Eine zuverlässige Netzwerkverbindung zwischen Servern. Beachten Sie, dass die NAT-Infrastruktur (Network Address Translation) nicht unterstützt wird.
  • Die Bandbreite kann die Replikationsleistung beeinträchtigen. Testen Sie die SEP sesam Replikationsverarbeitung, um festzustellen, wie viel Arbeitslast von Ihrem Netzwerk verwaltet werden kann.
  • Es ist wichtig sicher zu stellen, dass Sie eine ausreichende Menge an Speicher und CPU haben.
  • Für Quell- und Zieldatenspeicher wird gleiche Menge an Festplattenspeicher benötigt. Stellen Sie sicher, dass für beide Datenspeicher genügend Festplattenspeicher zur Verfügung steht, wobei Sie immer daran denken, dass eine horizontale Skalierung erforderlich sein könnte.
  • Bestimmen Sie die Art der Daten, die repliziert werden sollen. Sie können die Netzwerkbelastung durch ausgefeilte Planungs- und Replikationsszenarien reduzieren.
Information sign.png Anmerkung
Antivirenprogramme können die Netzwerkkommunikation stören und zu einem Ausfall von SEP sesam Prozessen wie Sicherung und Replikation führen. Ein Programm, von dem bekannt ist, dass es dazu führt, dass SEP sesam Prozesse beendet werden, ist Sophos Firewall mit aktiviertem IPS (Intrusion Prevention System). Achten Sie darauf, dass keine Antiviren-, Firewall-, IDS- oder IPS-Programme vorhanden sind, die eine Interaktion mit SEP sesam verhindern.

Konfigurieren der Datenreplikation

  1. Konfiguration eines Si3 Deduplication Store auf dem SEP sesam Server. Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie die Systemanforderungen und Empfehlungen. Auch hier ist darauf zu achten, dass Sie über genügend Festplattenspeicher verfügen und dass Ihr Speicher für die Anforderungen der Deduplizierung erweitert werden kann.
    Information sign.png Anmerkung

    Es kann nur ein Si3 Deduplication Store auf einem Server konfiguriert werden. Für jeden Si3 Deduplication Store ist eine gültige Lizenz erforderlich.
    Sie können den Initial Seed (Erstbefüllung) verwenden, um einen neuen Si3 Deduplication Store zum Zwecke der Replikation einzurichten. Details finden Sie unter (Erst-)Befüllung eines Si3 Deduplication Stores für die Replikation.

  2. Konfigurieren Sie die Medienpools für Ihren Si3 Deduplication Store. Da die Aufbewahrungszeit auf Medienpool-Ebene eingestellt ist, legen Sie Medienpools entsprechend an, z.B. Medienpools mit Namen source_dedup_daily (vorgeschlagene Aufbewahrungszeit: 7 Tage), source_dedup_weekly (vorgeschlagene Aufbewahrungszeit: 30 Tage), source_dedup_monthly (vorgeschlagene Aufbewahrungszeit: 200 Tage).
  3. Fügen Sie ein oder mehrere RDS als normale SEP sesam Clients hinzu: Klicken Sie in der Auswahl -> Komponenten -> Topologie auf Neuer Client. Achten Sie darauf, dass Sie das Feld Schnittstellen im Dialogfeld Neuer Client korrekt definieren, um eine funktionierende DNS-Verbindung zwischen dem SEP sesam Server und SEP sesam RDS sicherzustellen. Details finden Sie unter FAQ: Von SEP sesam verwendete Ports und Überprüfung der DNS Konfiguration.
  4. Konfigurieren Sie nun auf jedem SEP sesam RDS einen Remote Si3 Deduplication Store nach den gleichen Systemanforderungen und Empfehlungen wie bisher.
  5. Konfigurieren Sie Medienpools für Ihren Remote Si3 Deduplication Store. Die für den Ziel-Replikationsmedienpool eingestellte Aufbewahrungszeit muss mit der für den Quell-Si3-Medienpool übereinstimmen (siehe Anmerkung), z.B. Medienpools mit Namen target_dedup_daily (vorgeschlagene Aufbewahrungszeit: 7 Tage), target_dedup_weekly' (vorgeschlagene Aufbewahrungszeit: 30 Tage), target_dedup_monthly (vorgeschlagene Aufbewahrungszeit: 200 Tage).
  6. Information sign.png Anmerkung

    In Version 4.4.2 ist die EOL (End of Life) der replizierten Sicherungssätze identisch mit der EOL des Quellmedienpools. Wenn also ein Sicherungssatz aus dem Quellmedienpool gelöscht wird, wird er auch aus dem Zielpool gelöscht. Es wird empfohlen, auf die neueste SEP sesam Version zu aktualisieren, die dieses Problem löst.

  7. Testen Sie beide Si3 Deduplication Store, indem Sie auf jedem von ihnen eine Sicherung ausführen.
    • Erstellen Sie einen neuen Sicherungsauftrag: Wählen Sie unter Auswahl -> Aufträge -> Nach Clients Ihren RDS-Client aus und klicken Sie dann auf Neuer Sicherungsauftrag. Konfigurieren Sie Ihren Sicherungsauftrag und speichern Sie ihn. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Sicherungsauftrages.
    • Testen Sie die Sicherung auf dem Quell-Si3 Duplication Store: Wählen Sie in der Menüleiste Aktivitäten -> Sofortstart -> Sicherung. Im Dialog Sofortstart einer Sicherung wählen Sie einen Quell-Si3 Medienpool als Ihren Sicherungszielmedienpool. Klicken Sie auf Start und überprüfen Sie, ob Ihre Sicherung erfolgreich durchgeführt wird.
    • Testen Sie die Sicherung auf dem Ziel-Si3 Deduplication Store: Wählen Sie in der Menüleiste Aktivitäten -> Sofortstart -> Sicherung. Im Dialog Sofortstart einer Sicherung wählen Sie einen Ziel-Si3 Medienpool als Ihren Sicherungszielmedienpool. Klicken Sie auf Start und überprüfen Sie, ob Ihre Sicherung erfolgreich durchgeführt wurde.
  8. Erstellen Sie einen Replikationsauftrag: Klicken Sie in der Auswahl -> Aufträge -> Replikationsaufträge (früher Si3-Replikationen) auf Neuer Replikationsauftrag. Das Fenster Neuer Replikationsauftrag wird angezeigt.
  9. Geben Sie im Feld Name einen aussagekräftigen Namen für den Replikationsauftrag ein, z.B. rep-source_mediapool-to-target_mediapool.
  10. Geben Sie unter Parameter Folgendes an:
    • Mediapool
      • Pool: Geben Sie den Namen des Quellmedienpools ein, aus dem die Daten repliziert werden sollen, e.g., source_mediapool.
      • Laufwerk: Wählen Sie die Laufwerksnummer des Laufwerks, das zum Lesen der Daten verwendet werden soll.
    • Ziel
      • Pool: Geben Sie den Namen des Zielmedienpools ein, in den die Daten repliziert werden sollen, z.B. target_mediapool.
      • Information sign.png Anmerkung

        Mit Version 4.4.2 wird die EOL (End-of-Life) des Zielmedienpools ignoriert. Wenn ein Sicherungssatz aus dem Quellmedienpool gelöscht wird, wird er auch aus dem Zielmedienpool gelöscht. Es wird empfohlen, auf die neueste Version zu aktualisieren, wodurch dieses Problem behoben wird.

      • Laufwerk: Wählen Sie die Laufwerksnummer des Laufwerks, das zum Schreiben der Daten verwendet werden soll.
      • Schnittstelle: Geben Sie die Netzwerkschnittstelle des RDS an, über die die Datenübertragung durchgeführt werden soll, z.B. den Namen des RDS.
    • Um den Zeitrahmen für die zu replizierenden Sicherungen zu definieren, wählen Sie Relativer Sicherungstag und wählen Sie die entsprechenden Werte für die Felder Von/Bis. Diese Felder geben die Anzahl der Tage in der Vergangenheit an, die für die Replikation berücksichtigt werden, d.h. alle Daten im Quellmedienpool, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gesichert wurden, werden für die Replikation in den Remote-Pool berücksichtigt. Um beispielsweise alle Daten der letzten Woche zu replizieren, wird der Relative Sicherungstag auf -7 gesetzt, während Bis auf 0 gesetzt wird. Da die Replikation immer nur neue Datenblöcke repliziert, können Sie im Feld Von eine wirklich hohe Zahl angeben, z.B. -99.999. Auf diese Weise werden alle Sicherungen seit der initialen Replikation immer überprüft, aber nur geänderten Daten repliziert.
    • Information sign.png Anmerkung

      Für die Replikation werden nur die Sicherungssätze mit dem Status erfolgreich und mit Warnungen ausgewählt, während Sicherungssätze mit Fehlern und nur teilweise rücksicherbaren Sicherungssätzen (mit Daten aus abgebrochenen Sicherungen) nicht repliziert werden.

    • In der Auswahlliste Bezogen auf ist standardmäßig die Option Sesamtage ausgewählt. Ein Sesamtag ist ein Sicherungstag, den Sie entsprechend Ihrer Sicherungsroutinen definieren. Beispielsweise können Ihre Sicherungen nach Mitternacht ausgeführt werden, wobei das Sicherungsdatum des Vortages erhalten bleibt. Der Sesamtag/Sicherungstag wird durch die im Termin NEWDAY eingestellte Zeit definiert. Details siehe SEPuler: SEP sesam Sicherungstag..
    • Replication task de.jpg


  11. Klicken Sie Speichern um den Replikationsauftrag zu sichern.
  12. Si3 replication task de.jpg

Initiale Replikation

Ein initialer Datentransfer repliziert alle Daten vom Quell- zum Zielserver, daher benötigt er eine größere Menge an CPU, Netzwerkbandbreite und Zeit, um erfolgreich abgeschlossen zu werden. Sie sollten die initiale Replikation manuell starten. Für alle folgenden Replikationszyklen können Sie unterschiedliche Zeitpläne erstellen, da der Prozess nach der ersten Replikation nur Daten überträgt, die sich auf dem Quellserver geändert haben.

Um die Replikation manuell zu starten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wählen Sie aus dem Menü Aktivitäten -> Sofortstart -> Migration.
  2. Wählen Sie im Fenster Start Migration aus der Auswahlliste Auftragsname den Replikationsauftrag aus, den Sie starten möchten, und klicken Sie auf Start Migration.

Um sicherzustellen, dass Ihre Replikation erfolgreich abgeschlossen wurde, überprüfen Sie den Status. Weitere Informationen finden Sie unter Replikationsstatus prüfen.

Replikation planen

Sie können Ihren Replikationsauftrag einem oder mehreren Zeitplänen hinzufügen, um Ihre Replikation zu automatisieren.

  1. In Auswahl -> Zeitplanung -> Zeitpläne klicken Sie Neuer Zeitplan. Das Fenster Zeitplan erscheint.
  2. Schedule replication daily de.jpg

  3. Konfigurieren Sie Ihren Zeitplan und klicken Sie auf OK. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Zeitplans.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den soeben erstellten Zeitplan und wählen Sie Neuer Replikationstermin (früher Neuer Migrationstermin). Im Zeitplandialog wird ein neuer Reiter geöffnet.
  5. Wählen Sie aus der Auswahlliste Auftragsname den Auftrag aus, den Sie mit dem Zeitplan verknüpfen möchten. Optional können Sie im Feld Priorität die Priorität Ihres Replikationstermin erhöhen. SEPuler führt immer die Zeitpläne zuerst aus, die eine höhere Priorität haben. Die Standardprioritätsstufe ist 1, was die niedrigste Priorität ist (die höchste ist 99). Die einzige Ausnahme sind die Zeitpläne mit der Priorität 0, die alle anderen Prioritäten übersteuern und immer ausgeführt werden. Details finden Sie unter Terminprioritäten festlegen. Sie können auch die Option Sperrtermin aktivieren. Diese Option sollte zusammen mit hoher Priorität für besondere Termine verwendet werden. Wenn diese Option aktiviert ist, verhindert der Sperrtermin die Ausführung von Terminen desselben Auftrags mit niedrigerer Priorität und stellt so sicher, dass andere zu bearbeitenden Sicherungen durchgeführt werden können, falls welche gleichzeitig geplant sind.
  6. Überprüfen Sie die Parameter und setzen Sie bei Bedarf Filter, und klicken Sie dann auf OK, um den Termin mit dem Zeitplan zu verknüpfen.
  7. New migrat-replic event de.jpg

Replikationsstatus prüfen

Der Status Ihrer Replikationsjobs wird zusammen mit den Migrationsjobs protokolliert. Gehen Sie zur Auswahl -> Jobstatus -> Migrationen und Replikationen und überprüfen Sie Ihre Replikationsaufträge in der ersten Spalte Migrationsauftrag. Die anderen Spalten enthalten Angaben zu Status, Start- und Endzeit sowie zu den für den Auftrag verwendeten Medienpools.

Ab der SEP sesam Version 4.4.3. Tigon V2 können Sie auch den Replikationsprozess überprüfen und beobachten, wie viel Daten übertragen werden. Sie können Datengröße, physikalische und nominelle Daten in den Spalten Datengröße, Übertragen, Übertragen (Brutto) und Fortschritt überprüfen. Wenn Sie beispielsweise 100 GB Daten replizieren, müssen nur 1 GB physisch über das Netzwerk übertragen werden, da sich diese Daten geändert haben.

Replication job status de.jpg

Information sign.png Anmerkung

Wenn die Replikation eingeplant ist, aber nichts zu replizieren ist, weil sich die Daten seit dem letzten Lauf nicht geändert haben, ist der angezeigte Status in der Spalte Status Erfolgreich mit dem Hinweis All savesets have already been copied.


SEP Warning.png Achtung
Zweiwege-Synchronisation von Si3 Deduplication Store in V. 4.4.2.

Die letzte Aktualisierung behebt den folgenden schwerwiegenden Fehler, der bei der Replikation von V. 4.4.2 auftritt: Statt einer einseitigen Datenspeichersynchronisation, die Sicherungssätze aus dem Zieldatenspeicher der Replikation löscht, wenn dieselben Sicherungssätze aus dem Quelldatenspeicher gelöscht wurden, synchronisiert SEP sesam auch den Replikationsdatenspeicher umgekehrt. Das Löschen eines Si3-Replikationsdatenspeichers führt daher zum Löschen der entsprechenden Sicherungssätze aus dem Quelldatenspeicher! Um unerwünschten Datenverlust zu vermeiden, löschen Sie Ihren Replikationszieldatenspeicher erst nach dem Aktualisieren auf die neueste Version, die dieses Problem behebt. Falls Sie einen Replikationszieldatenspeicher mit V. 4.4.2 löschen müssen, wenden Sie sich an den SEP Support unter support@sep.de und fragen Sie nach Anleitung.

Siehe auch

Konfiguration eines Si3 Deduplication Store(Erst-)Befüllung eines Si3 Deduplication Stores für die Replikation (Initial Seed)