SEP sesam BSR light
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Einführung
Mit SEP sesam BSR light ist es möglich das Windows System nach einem Totalausfall wiederherzustellen. Außer dem SEP sesam Client muss keine zusätzliche Software auf dem entsprechenden System installiert werden. Um ein System mit SEP sesam BSR light wiederherstellen zu können muss nur dafür gesorgt werden, dass das System regelmäßig mit VSS gesichert wird.
Soll das System mit SEP sesam BSR light wiederhergestellt werden, muss es lediglich von der SEP sesam BSR light-CD gestartet und die ursprünglichen Partitionen wieder angelegt werden. Anschließend wird die Vollsicherung zurückgespielt und zum Schluss noch der Boot-Sektor angelegt.
| Wichtiger Hinweis: |
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SEP sesam BSR light funktioniert nur, wenn für den Recovery Client die identische Hardware verwendet wird, da es keinen Dissimilar Hardware Wizard gibt. |
Systemanforderungen
- SEP sesam Server und Client ab Version 4.0.2
- SEP sesam BSR light Download
Einrichten der Sicherung
Für die Sicherung wird ein normales all Backup des entsprechenden Clients eingerichtet. Soll nur die Systempartition gesichert werden, können die anderen Partitionen exkludiert werden.
Konfiguration für eine Rücksicherung
- Brennen Sie die *.iso Datei auf eine CD und booten Sie den entsprechenden Rechner von der CD.
- Starten Sie die Hardwareerkennung über die Desktopverknüpfung HwPnP Install Drivers.
- Konfigurieren Sie das Netzwerk über die Verknüpfung PENetwork, wahlweise via DHCP oder fester IP. Über den Unterpunkt Computer können Sie den Hostnamen anpassen und die Konnektivität prüfen (Für den Restore kann auch eine IP Adresse, die nicht dem originalen System entspricht, verwendet werden). Der angegebene Hostname muss am Nameserver registriert sein und vom SEP sesam Server forward und reverse auflösbar sein.
- Falls Sie DHCP nutzen ist es in manchen Fällen hilfreich das DHCP Release zu erneuern um sicher zu sein, dass der SEP sesam Server den Hostnamen sicher auflösen kann. Trotzdem empfehlen wir jedoch die Verwendung von statischen IPs anstatt von DHCP.
| Hinweis: |
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Es ist sinnvoll, hier den Namen des Systems zu verwenden, das zurückgesichert werden soll. Falls ein anderer Name verwendet wird, muss im Restorewizard der SEP sesam GUI die Option "Zielknoten" auf diesen anderen verwendeten Namen geändert werden. |
- Nun kann der SEP sesam Client mittels Desktopverknüpfung sesam Installation installiert werden.
Nach der Installation hat jeder SEP sesam Server uneingeschränkten Zugriff auf diesen SEP sesam Client.
- Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung Start->Alle Programme->Computer Management->Computer Management->Datenträgerverwaltung und konfigurieren Sie die Festplatte.
Konfiguration bedeutet, die identische Anzahl an Partitionen des originalen Systems anzulegen. Diese müssen jeweils das gleiche Format (NTFS bzw. FAT32) und mindestens die gleiche Größe der jeweiligen Originalpartition besitzen. Wurde eine größere Festplatte eingebaut, können die Partitionen natürlich auch entsprechend erweitert werden.
- Falls die Festplatte keinerlei Partitionsinformationen enthält, z.B. wenn die Festplatte formatiert wurde, müssen Sie die Festplatte erst mit einem Master Boot Record initialisieren.
| Vorsicht! |
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Wir empfehlen nicht die Gloabl Partition Table zu verwerden, da wir nicht garantieren können, dass Sie damit ein bootbares System bekommen nach dem Restore. |
- Nachdem das Laufwerk initialisiert wurde können Sie neue Volumes hinzufügen.
| Bitte immer beachten: |
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Unabhängig von der Anzahl der Partitionen auf einer Festplatte muss die Startpartition, immer als aktive Partition gesetzt sein. Falls dies nicht der Fall ist, werden Sie Windows nicht starten können, auch wenn der Bootsektor neu erstellt wurde. |
- Fügen Sie nun das mit SEP sesam BSR light gebootete System mit dem vergebenen Namen als neuen Client im SEP sesam Server hinzu.
| Achtung |
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Um die Konnektivität sicherzustellen, ist es ratsam von der Ramdisk X:\ eine kleine Testsicherung durchzuführen. |
- Nun können Sie die Rücksicherung starten.
Nach der Rücksicherung
Bei neueren Windows Systemen sind die benötigten Daten zum Booten auf einer versteckten Partition, dem sog. System Reserved Volume, abgelegt. Um diese Systeme wieder bootfähig zu machen, sind nach der Rücksicherung folgende Schritte notwendig:
- Starten einer Command line (DOS Konsole) und das Programm bootrec.exe ausführen
Da sich bei neueren Systemen der Boot-Manager auf dem sog. System Reserved Volume befindet, muss dieser evtl. neu aufgebaut werden. Im folgenden Abschnitt werden die Optionen von bootrec beschrieben.
Benötigte Befehle um den Bootsektor des Betriebssystems W2003 wieder herzustellen
- in das Wiederhergestellte Verzeichnis c:\windows\system32 wechseln (falls der Restore nach C:\ erfolgte)
- den Befehl bootrec /fixmbr eingeben
Benötigte Befehle um den Bootsektor des Betriebssystems W2008 und W7 wieder herzustellen
bootrec /FixMbr
Die Option /FixMbr schreibt einen Windows Vista-kompatiblen MBR (Master Boot Record) in die Systempartition. Diese Option überschreibt nicht die vorhandene Partitionstabelle. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Probleme mit einem beschädigten MBR beheben oder nicht standardmäßigen Code aus dem MBR entfernen müssen.
bootrec /FixBoot
Die Option /FixBoot schreibt einen neuen Startsektor in die Systempartition, wobei sie einen Windows Vista (oder neuer)-kompatiblen Startsektor verwendet. Verwenden Sie diese Option, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
- Der Startsektor wurde durch einen nicht standardmäßigen Windows Vista (oder neuer)-Startsektor ersetzt.
- Der Startsektor ist beschädigt.
- Nach der Installation von Windows Vista wurde zusätzlich ein älteres Windows-Betriebssystem installiert. In diesem Szenario startet der Computer mithilfe von Windows NT Loader (NTLDR) anstelle von Windows Boot Manager (Bootmgr.exe).
bootrec /ScanOs
Die Option /ScanOs durchsucht alle Datenträger nach Installationen, die mit Windows Vista (oder neuer) kompatibel sind. Darüber hinaus zeigt diese Option Einträge an, die sich zurzeit nicht im Speicher für Startkonfigurationsdaten befinden. Verwenden Sie diese Option, falls Windows Vista-Installationen vorhanden sind, die im Start-Manager-Menü nicht aufgelistet werden.
bootrec /RebuildBcd
Die Option /RebuildBcd durchsucht alle Datenträger nach Installationen, die mit Windows Vista (oder neuer) kompatibel sind. Außerdem können Sie über diese Option die Installationen auswählen, die Sie dem Speicher für Startkonfigurationsdaten hinzufügen möchten. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie die Startkonfigurationsdaten neu erstellen müssen.
| Hinweis: |
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Falls sich das Startproblem durch erneutes Erstellen der Startkonfigurationsdaten nicht beheben lässt, können Sie die Startkonfigurationsdaten exportieren und löschen, und im Anschluss die Option erneut ausführen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Startkonfigurationsdaten neu erstellt werden. Geben Sie hierzu in der Eingabeaufforderung der Windows-Wiederherstellungsumgebung die folgenden Befehle ein: bcdedit /export C:\BCD_Backup c: cd boot attrib bcd -s -h -r ren c:\boot\bcd bcd.old bootrec /RebuildBcd |
Wiederherstellung des Bootmanagers mit StartRep.exe
Wenn das wiederherstellen des Bootsektors von der BSR Light CD nicht funktioniert, gehen Sie wie folgt vor:
- booten Sie von Ihrer Server 2008 (r2) CDROM.
- wählen Sie den Reperaturmodus aus und führen Sie hier eine Kommandozeile aus.
- Wechseln Sie in der Kommandozeile nach:
X:\sources\recovery
und starten Sie das Programm:
StartRep.exe
nach ausführen des Programmes prüfen Sie mit einem Reboot ob das zurückgesicherte system bootbar gemacht wurde.
Troubleshooting
- SYSTEM bootet nach der Rücksicherung nicht Kontrollieren ob die C: Partition als 'aktiv' gekennzeichnet ist
- Nach der Rücksicherung kann es u. U. notwendig sein, Windows neu zu aktivieren, z. B. wenn die Festplatte gewechselt wurde.
- Falls im Rechner mehrere optische Laufwerke eingebaut sind, werden beim Herunterfahren, falls die entsprechende Option aktiviert wird, alle Laufwerke ausgeworfen.
- Falls eine Meldung kommt, dass das BSR light Image wegen fehlendem Bootloader nicht gestartet werden konnte, starten Sie bitte den Rechner noch einmal neu. Sollte der Fehler weiterhin auftreten prüfen Sie bitte, dass das Image korrekt heruntergeladen wurde.
- Die Verwendung von primären DNS Suffixen mit mehr als 15 Zeichen ist im PE Network Manager derzeit nicht möglich.
- Die Verwendung eines solch langen primäres DNS Suffixes ist möglich mittels folgendem Kommando:
reg add HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\services\Tcpip\Parameters /v "NV Domain" /d "domainname.tld" /f
- Um das DNS Suffix zur Suchliste hinzuzufügen, benutzt man dieses Kommando:
reg add HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\services\Tcpip\Parameters /v "SearchList" /d "domainname.tld" /f
wobei domainname.tld den Namen der DNS Domäne darstellt.
- Die Verwendung eines solch langen primäres DNS Suffixes ist möglich mittels folgendem Kommando:








