Disaster Recovery für Linux 2.0

From SEPsesam

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Contents

SEP sesam Linux BSR Restore - Einleitung

Das folgende Dokument beschreibt die Vorgehensweise für einen Linux BSR Disaster Restore.

Im dargestellten Beispiel wird der Restore eines 32 Bit Suse Linux Enterprise Server gezeigt.

Der Restore eines Clientsystems wird über die Linux BSR Live-CD vorgenommen welche einen SEP sesam Clienten beinhaltet. Dieser Client wird als normales Clientsystem im SEP sesam Server aufgenommen. Nach erfolgreicher Aufnahme des Clienten am SEP sesam Server kann mit dem BSR Disaster Restore begonnen werden.

Unterstützte Distributionen und Filesysteme

Distributionen

  • SLES 10
  • SLES 11
  • RHEL 5
  • Debian

Filesysteme

  • reiserfs
  • ext2
  • ext3
  • xfs

Systemvorraussetzungen

  • SEP sesam Server ab Version 3.6.4.6
  • SEP sesam Klient ab Version 3.6.4.6
  • SEP sesam BSR CD Image für die richtige Architektur (SLES 11, Download)
  • Identisches Zielsystem für einen Restore
Achtung

Die Festplatte muss gleich- oder grösser zum alten System sein!

Einrichten einer SEP BSR Sicherung

Nachdem der zu sichernde Rechner am SEP sesam Server als Klient aufgenommen wurde, müssen folgende Sicherungen durchgeführt werden:

  • Save-Set des Clientsystems das eine "disk_info" Sicherung enthält.

Hierbei werden sämtliche Partitionsinformationen gesichert (Normale Partitionen, LVM Volumes und SoftRAID).

Image:Linux bsr disk info.JPG

  • Save-Set des Clientsystems das eine "all" Sicherunge enhält (Komplettsicherung des Systems).

Image:Linux bsr all.JPG

Vorgehensweise bei Restore

Boot der SEP sesam BSR Live CD

Bootmenü

Nach einlegen der CD erscheint die Grafische Bootmenüauswahl. Hier wird er Eintrag SEP sesam Live client nox gewählt.

Image:1_bsrsle11_boot.jpg


Netzwerkkonfiguration

Anschließend startet das Live-CD System und die YAST2 Konfiguration des Netzwerkes kann vorgenommen werden. Während des ersten Bootvorganges wir der SEP sesam BSR Client in die Live-CD Ramdisk installiert.

Dies kann unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen. In diesem Beispiel wird der SEP sesam Client mit dem Hostnamen "recover.sep.de", mittels DHCP in das Netzwerk aufgenommen.

Info

Möchte man den Klienten mit einer statischen IP aufnehmen ist die Netzwerkkonfiguration via YAST vorzunehmen.

Image:1_bsrsle11_net1.jpg

Image:1_bsrsle11_net2.jpg

Ende des Bootvorganges

Nach Abschluss des Bootvorganges steht eine Linux Shell zur Verfügung:

Image:1_bsrle11_booted.jpg

Hier können gegebenenfalls noch weitere Aktionen wie die Prüfung der Netzwerkverbindung zum Sesam Server vorgenommen werden (mit ping und nslookup/host). Um zu prüfen ob der Sesam Klient korrekt läuft fogenden Befehl eingeben (vorher mit su als root einloggen):

Info

Root PW: recover

/etc/init.d/sesam status
Zugang zu Live-CD image via SSH

Ist das SEP sesam BSR Live CD Image erfolgreich gebootet, so ist der Login via SSH ebenfalls möglich. Benutzername: root passwort: recover

Aufnahme des Clienten am SEP sesam Server

Anschließend ist es Nötig den Clienten am SEP sesam Server aufzunehmen. Dies erfolgt über die SEP sesam GUI. Hier gibt es keinen Unterschied zur Aufnahme eines regulären Klienten.

Die Verbindung zum SEP sesam Klienten muss erfolgreich sein, gibt es bei Aufnahme des Live-CD Klienten Komplikationen, so sind die im SEP sesam üblichen Parameter zu überprüfen (DNS, Forward- Reverselookup, ping, etc.)

Image:1_bsrsle11_client.jpg

Image:1_bsrsle11_client_done.jpg

Start des Restores über den Restore Wizard

Der Restore teilt sich in zwei Vorgänge auf:

  • Restore der "disk_info" Sicherung, partitionieren der Festplatte
  • Restore der "all" Sicherung und Installation des Bootloaders
Restore der disk_info Partitionsinformationen
Achtung

Der Restore erfolgt hier immer auf das Zielsystem "recover", NICHT auf den eigentlichen Klienten!

Restore

Image:1_bsrsle11_restore_diskinfo1.jpg Image:1_bsrsle11_restore_diskinfo2.jpg Image:1_bsrsle11_restore_diskinfo3.jpg Image:1_bsrsle11_restore_diskinfo4.jpg

Überprüfung des Restores

Nach einem erfolgreichen Restore ist zu überprüfen ob auf dem Clientsystem die nötigen Partitionen erfolgreich angelegt wurden. Wichtig ist hierbei, dass die entsprechenden Partitionen des Zielsystems auf dem Live-CD system nach /mnt/disk/ eingebunden werden. Das Restore Protokoll enthält am Ende die nötigen Informationen welche Dateisysteme eingebunden wurden.

In diesem Beispiel wird auf eine einzige Festplatte zurückgesichert:

Current mount status:
============================================================
/dev/sda2 on /mnt/disk type ext3 (rw)
============================================================
Restore der "all" Sicherung auf den Klienten

War die Rücksicherung der "disk_info" erfolgreich, so können nun die Eigentlichen Daten des Clienten zurückgesichert werden. Am ende der Rücksicherung werden die entsprechenden Bootinformationen in den Master-Boot-Record geschrieben.

Image:1_bsrsle11_restore_all1.jpg Image:1_bsrsle11_restore_all2.jpg Image:1_bsrsle11_restore_all3.jpg Image:1_bsrsle11_restore_all4.jpg

Reboot des Systems

Anschließend kann das Live-CD System gebootet werden und das Originalsystem steht wieder zur Verfügung.


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