Benutzer Handbuch 4.2

From SEPsesam
(Redirected from Benutzer Handbuch)
Jump to: navigation, search

Copyright © SEP AG 1999-2014. Alle Rechte vorbehalten.

Jede Form der Reproduktion der Inhalte dieses Benutzerhandbuches, ganz oder in Teilen, ist nur mit der ausdrücklichen schriftlichen Erlaubnis der SEP AG gestattet. Für die Erstellung dieses Benutzerhandbuches wurde mit größtmöglicher Sorgfalt gearbeitet, um korrekte und fehlerfreie Informationen bereit stellen zu können. Trotzdem kann die SEP AG keine Gewähr für die Richtigkeit der Inhalte dieses Benutzerhandbuches übernehmen.


Nutzungsrechte

(siehe auch die Nutzungsbedingungen)

Eine von SEP gewährte Softwarelizenz ist persönlich und nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung von SEP übertragbar und berechtigt nicht zur Gewährung von Unterlizenzen.

Die Software darf nur insoweit kopiert, vervielfältigt oder über ein Computernetzwerk auf ein anderes System übermittelt werden, als dies für den Betrieb auf der lizenzierten Anlage und zur Archivierungs- und Sicherungszwecken erforderlich ist. Ausnahmsweise darf der Kunde vorübergehend die Software auf einer anderen Zentraleinheit oder Systemkonfiguration betreiben, wenn der Betrieb der Software auf der lizenzierten Anlage infolge eines Gerätedefekts unmöglich ist.

Der Kunde wird auf allen vollständigen oder teilweisen Kopien, Adaptionen oder Übermittlungen der Software den SEP-Copyright-Vermerk und alle sonstigen Hinweise auf gewerbliche Schutzrechte von SEP in gleicher Weise anbringen, wie sie auf der Originalversion der lizenzierten Software enthalten sind.

Der Kunde wird sämtliche Informationen über die Software, die verwendeten Methoden und Verfahren vertraulich behandeln. Der Kunde darf keine Verfahren irgendwelcher Art anwenden, um aus der Binärsoftware Quellprogramme oder Teile davon wiederherzustellen oder um Kenntnisse über Konzeption oder Erstellung der Software bzw. von Hardware- oder Firmware-Implementierungen der Software zu erlangen.

Eine von SEP erteilte Softwarelizenz berechtigt ausschließlich zur Nutzung der jeweils lizenzierten Version. Quellcodes, die von SEP zur Lizenzierung freigegeben sind, können dem Kunden nur aufgrund eines gesondert abzuschließenden Quellcode-Software-Lizenzvertrages zur Verfügung gestellt werden oder wenn es freie SEP sesam Software ist unter den GPL-Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.


Hinweis:

Dieses Benutzer-Handbuch beschreibt alle SEP sesam Funktionen. Der Funktionsumfang kann jedoch durch Ihren Lizenzvertrag eingeschränkt sein. Für die Freischaltung weiterer Funktionen wenden Sie sich bitte an Ihren Reseller oder Distributor oder direkt an die SEP AG info@sep.de.

Eine zum Druck geeignete Version dieser Seite finden sie hier.

Contents

Einleitung

Willkommen bei SEP sesam

SEP sesam | Backup - Restore - Disaster Recovery

Die SEP sesam Datensicherungs-Lösung wurde speziell für Client-/Server-Architekturen entwickelt. Von einem Datenserver bis zu großen heterogenen Datenverarbeitungszentren mit großen Datenbanken und skalierbaren Storage-Area-Netzwerke (SAN) reicht der Einsatzbereich der Software. Perfekt einsetzbar ist SEP sesam somit in allen Unternehmensgrößen und Branchen.

Um in kleinen Zeitfenstern große Datenbestände sichern zu können, bietet SEP sesam Multiplex Backup. Dies minimiert die Zeit für geplante und ungeplante Datensicherungsaufgaben erheblich.

Sicherungen während des Betriebs sind mit SEP sesam Datenbank und Groupware Online Modulen möglich. Durch die SEP sesam Online Sicherungs- und Rücksicherungsmodule für alle gängigen Datenbanken und Groupware-Lösungen lassen sich hochverfügbare Datensicherungsumgebungen leicht realisieren. Auch für die Rücksicherung einzelner gelöschter Emails bietet SEP sesam eine sehr attraktive Lösung.

Der geringe Bedarf an Rechenleistungen und die hohen Übertragungsraten werden über die patentierten SEP sesam Algorithmen sichergestellt. Durch die Verwendung der plattformunabhängigen SEP sesam Benutzeroberoberfläche kann die Datensicherung und Rücksicherung überall im Netzwerk, auch über WAN, erfolgen.

SEP sesam unterstützt alle Standard Datensicherungsgeräte wie Bandlaufwerke, Lader und Virtuelle Tape Libraries. Virtuelle Tape Libraries emulieren die Lader Funktionalität auf Festplatten. Mit den günstigen und leistungsfähigen Festplatten kann die SEP sesam Virtual Tape Library die Performance und Flexibilität der Datensicherung und -Rücksicherung nachhaltig steigern. Die SEP sesam Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T) Funktion ermöglicht eine weitergehende Archivierung von besonders kritischen Daten bei maximaler Sicherungs- und Rücksicherungs-Performance.

Produktübersicht

Um die Konfiguration des Systems einfach und effektiv zu gestalten, wurde ein Ansatz gewählt, der sich um folgende 6 Grundkomponenten aufbaut:

Laufwerk
Speichergerät lokal oder remote
Lader
Roboter lädt Medien von/aus Laufwerk
Medium
Träger der gesicherten Daten
Client
Rechner, von welchem Daten gesichert werden
Auftrag
Beschreibung der Sicherung oder Rücksicherung
Termin
Ausführungszeitpunkt diverser Aktionen

Weitere Merkmale:

  • Datensicherungs-Server auf Linux (auch OES), Windows, FreeBSD und Unix
  • Clients für Linux, Windows, zahlreiche UNIX Derivate, NetWare (Client-freie Unterstützung) und VMS einsetzbar
  • schnelle und einfache Installation mit Testsicherung und Testrücksicherung
  • Oberfläche in JAVA programmiert mit Master GUI Funktionen
  • alle Typen von Bandrobotern verwendbar
  • volle, differenzielle, inkrementelle und copy (für Auslagerung) Sicherungen
  • Zeitsteuerung über benutzerkonfigurierbare Termine
  • Medienverwaltung und Gestaltung flexibelster Medienstrategien via Terminsteuerung
  • benutzerkonfigurierbare Schnittstellen (Alarm, Pre/Post, Desaster und Notify)
  • schnelle Restaurierung von Daten durch effektive Verwaltung der Sicherungssätze und Implementierung übersichtlicher Suchalgorithmen
  • volle und selektive Restaurierung an die Originalpfade oder in neu erzeugte Verzeichnisse mit oder ohne Erhaltung der originalen Pfadstruktur
  • Terminsteuerung kann auch für beliebige externe Anwendungen benutzt werden.
  • zur Sicherung von zahlreichen Datenbanken stehen zertifizierte Online-Schnittstellen zur Verfügung.
  • optimierte Speichergerätenutzung durch paralleles Sichern mehrerer Clients/Quellen; Sesam Multiplex Streaming
  • optionale Anwahl schneller Datenpfade durch das Netz.
  • Migration von Savesets; DISK to DISK to TAPE Konzeption


Prinzip von SEP sesam

Einleitend wird hier das SEP sesam Prinzip des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten einer Datensicherung gezeigt. Nach der Installation des SEP sesam Servers ist zunächst die Basiseinrichtung vorzunehmen. Das bedeutet, am Anfang allen Schaffens gilt es das Einrichten der Sicherungshardware, die Konfiguration der Laufwerksgruppen sowie Laufwerke und das Initialisieren der Medienpools mit den dazu gehörenden physikalischen und/oder virtuellen Medien zu bewältigen.


Sesam-Philosophie.png


Um eine Sicherung automatisch zu starten, benötigt man einen Auftrag, in dem definiert ist, welche Dateien von welchem Client gesichert werden sollen. Weiterhin ein Medium (über einen Medienpool), dass sich in einem Laufwerk (über eine Laufwerksgruppe) befindet und zuletzt einen Termin, an dem die Sicherung stattfinden soll.

Diese Grundkomponenten müssen in der Konfigurationsphase erzeugt und mit Werten versorgt werden. Das Menüsystem des SEP sesam unterstützt den Anwender bei der Erstellung der Sicherungsaufträge sowie den Zeitplänen mit den dazu gehörenden Sicherungsterminen. Die oben stehende Grafik zeigt das Zusammenspiel. Die roten Pfeile ab dem Medienpool nach rechts zeigen die direkte Verknüpfung des Medienpools zu einer Laufwerksgruppe. Dieser Laufwerksgruppe sind danach 1-N Laufwerke zugeordnet. Danach können die Sicherungsmedien (Bänder, virtuelle Diskmedien, Wechselmedien usw.) in den entsprechenden Medienpool aufgenommen werden. Über einen Medienpool wird somit definiert WOHIN gesichert wird. Die Datenquelle ist direkt mit einem Sicherungsauftrag verbunden. In ihm wird beschrieben WAS gesichert werden soll. Das Zwischenglied, welches beide Seiten verbindet, ist der Zeitplan. Am Zeitplan wird verankert WANN etwas gesichert wird. An diesen Zeitplan wird dann der Sicherungstermin gehängt, in dem der zu sichernde Auftrag gewählt und festgelegt wird WIE (z.B. Full, Diff, Inc) und WOHIN (Medienpool) die Sicherung erfolgen soll.

Nach der Installation und der Basiskonfiguration kann mit der Einrichtung von Sicherungen fortgefahren werden. Dabei wird folgende Reihenfolge empfohlen:

  1. Aufnahme der Clients
  2. Anlegen von Aufträgen (WAS soll gesichert werden)
  3. Anlegen von Zeitplänen (WANN soll gesichert werden)
  4. Verbinden des Zeitplans mit einem Sicherungstermin (WAS wird WIE und WOHIN soll gesichert werden)


Anordnung der SEP sesam Objekte

Medienstrategie

Der SEPuler - ein Terminkalender

Die Sicherung

Die Rücksicherung

Duplizierung von Sicherungssätzen und Migration

Aufbewahrungsfrist, Medienzyklus

Grundkonfiguration

Der nun folgende Absatz beschreibt schrittweise, wie die oben eingeführten SEP sesam Komponenten konfiguriert werden, um eine erste einfache Datensicherung durchzuführen. Eine detaillierte Beschreibung der Oberflächenelemente findet man im Kapitel Sesam Oberfläche.

Schritt 1: Standort

Schritt 2: Clients

Schritt 3: Speicherhardware - Laufwerke und Lader

Schritt 4: Medien

Schritt 5: Aufträge - was soll gesichert werden?

Schritt 6: Zeitpläne

Schritt 7: Start einer Sicherung

Verzeichnisstruktur der SEP sesam-Software

Eine genaue Beschreibung der verschiedenen SEP sesam Verzeichnisse befindet sich im Administrationshandbuch.

Die SEP sesam Oberfläche

Menüleiste und Toolbar

Menueleiste 4.0 de.jpg


In der Menüleiste befinden sich die Menüs Datei, Aktivitäten, Konfiguration, Fenster und Hilfe. Darunter befindet sich eine Schaltleiste (Toolbar) für den Schnellzugriff mit folgenden häufig verwendeten Bedienungselementen:

Diese Schaltleiste kann über die Dockingfunktion frei verschoben und sogar abgekoppelt werden.

Datei

Aktivitäten

Konfiguration

Fenster

Hilfe

Komponenten

Selection Components 4.2 de.jpg


Topologie

DataStores

Lader

Laufwerke

Medienpools

Medien

Aufträge

Unter Aufträge sind die verschiedenen Datensicherungsaufträge wie Backup, Rücksicherung und Migration zusammengefasst. Zur Verwaltung werden vier verschiedene Sichten angeboten: nach Clients, nach Gruppen, Sicherungspläne und Migrationsaufträge (Baumstruktur auf der linken Seite).

Auftraege 4.0 de.jpg


Aufträge nach Clients

Aufträge nach Gruppen

Sicherungspläne

Migrationsaufträge

Zeitplanung

Im Kapitel SEPuler ist ausgeführt, wie die Zeitsteuerung des SEP sesam arbeitet. Hier werden die Oberflächenelemente zu Zeitplänen, Terminen und Kalender beschrieben.


Zeitplanung 4.0 de.jpg


Zeitpläne

Termine

Kalenderblatt

Job Status

Jobstatus 4.0 de.jpg


Sicherungen sind ein Teil des SEP sesam-Informationssystems. Hier werden die abgelaufenen Sicherungen dargestellt, wobei zahlreiche Auswahl- und Filtermöglichkeiten angeboten werden.

Sicherungen

Rücksicherungen

Migrationen

Medienaktionen

Monitoring

Unter Monitoring werden die aktuell laufenden Prozesse/Daemons und die aktuellen Stati aller Laufwerke angezeigt.


Monitoring 4.0 de.jpg

Letzter Backup Status

Prozesse

Laufwerke

Protokolle

Selection-Logging 4.2 de.jpg


SEP sesam erzeugt je Sicherungstag zwei Protokolle, das Status- und das Tagesprotokoll. Diese Informationen sind im Gegensatz zu den obigen Anzeigen der Sicherungen, die aus der SEP sesam Datenbank stammen, als Datei unter <SESAM ROOT>/var/prot abgelegt und können vom Anwender bei Bedarf für weitere Verarbeitungen benutzt werden (Druck, Email).


Achtung: Ein Sicherungstag wird von 2 Tageswechsel-Terminen begrenzt.

Die Auswahl der Zeitspanne ermöglicht eine Eingrenzung der Ausgabe und wird mit dem Schalter Anzeigen gestartet.


Status

Tagesprotokoll

Fehlerprotokoll

Schnittstellenprotokolle

Benachrichtigungen

Nachrichten Center

RSS-Feeds

Durch die Nutzung der Sesam Schnittstellen

Anhang

Verschiedene Beispiele für die Angabe von Exlude Patterns bei SEP sesam Sicherungsaufträgen.

Exclude mit Regulären Ausdrücken

Exclude mit File Patterns

Personal tools
Namespaces
Variants
Actions
Navigation
Sesam
Toolbox